Angebote an Schüler

Pädagogische Mittagsbetreuung

Unter dem Begriff der Pädagogischen Mittagsbetreuung werden an der Wöhlerschule verschiedene Angebote zusammengefasst, die das Angebot an die Schülerinnen und Schüler über das Unterrichtsangebot hinaus erweitern.

Es handelt sich hier zum einen um Angebote im Mittags- und Nachmittagsbereich, zum anderen aber auch um Angebote, die gemeinsam mit den Lehrkräften und den in der Pädagogischen Mittagsbetreuung tätigen Personen durchgeführt werden und somit den Unterrichts- mit dem Nachmittagsbereich verzahnen.

Bei der Gestaltung des Angebotes haben wir uns von nachstehenden Gedanken leiten lassen:
Schulen haben neben dem Bildungsauftrag auch zunehmend einen Erziehungsauftrag wahrzunehmen. Die Pädagogische Mittagsbetreuung an der Wöhlerschule will Eltern und Lehrerinnen und Lehrer dabei unterstützen. Unser Ziel ist es, die Eigenverantwortung von Kindern und Jugendlichen zu stärken von und zur Teilhabe am öffentlichen Leben zu befähigen. Dies geschieht durch den Abbau von Benachteiligung und durch die Förderung Fähigkeiten und Ressourcen Einzelner. So zeigen viele Schülerinnen und Schüler einen individuellen Beratungsbedarf zur Bewältigung unterschiedlicher Probleme, die ihr eigenes Lernvermögen negativ beeinträchtigen. Hier setzen wir an, beispielsweise bei Lern- und Motivationsstörungen mit individuellen Maßnahmenplänen bis hin zur Vorbereitung auf das Abitur, oder z. B. auch in Form von Bewerbungscoachings und fallspezifischen Stressbewältigungstrainings.

Pädagogische Mittagsbetreuung fördert aber auch die Stärkung des Miteinanders unter der Anerkennung verschiedener Standpunkte, Interessen und Lebensstile. Die Pädagogische Mittagsbetreuung an der Wöhlerschule ist Bestandteil unserer Schulkultur und entwickelt diese aktiv mit.

In diesem Sinne trägt sie dazu bei,
– eine Lernkultur zu entwickeln,
– das soziale Klima zu verbessern,
– Etikettierungen zu vermeiden,
– Begegnungsmöglichkeiten für Schülerinnen und Schüler zu schaffen,
– Kooperationen im Stadtteil und mit der Stadt aufzubauen sowie
– präventiv tätig zu werden.

 

Unsere Tätigkeitsfelder

Angebote für Klassen und Gruppen
Alters- und zielgruppenspezifisch, insbesondere
– pädagogische Mittagsbetreuung (Hausaufgabenbetreuung, AGs, Schülertreff, Pausensportangebote),
– Workshops zur Entwicklung und Stärkung sozialer Kompetenzen,
– Selbstbehauptungstrainings,
– Kriseninterventionen in Klassen sowie
– Präventionsmaßnahmen z.B. zu Aggression, Gewalt, (Cyber-) Mobbing und Sucht.

Aus diesen Angeboten ergibt sich teilweise die Notwendigkeit, einzelne Schülerinnen und Schüler individuell zu unterstützen. Dies geschieht durch:

Angebote für Schülerinnen und Schüler
Beratung / Unterstützung in persönlichen oder sozialen Belangen wie z.B.:
– Probleme in der Familie, im Freundeskreis oder mit sich selbst,
– Konflikte im Klassenverband und mit Lehrkräften,
– Schul- und Lernschwierigkeiten / Störungen in der Lernmotivation,
– weitere Sorgen, Kummer & Anliegen.

Angebote für Eltern
– Erziehungsberatung,
– pädagogisch-psychologische Beratung in Krisensituationen (z.B. Trennungssituationen,    Cyber-/Mobbing, Suchtverhalten),
– Vermittlung an soziale Einrichtungen und externe Fachberatungsstellen.

Angebote für Lehrkräfte
– Vermittlung sozialpädagogischer Methoden,
– Beratung zur Entwicklung und Durchführung von Unterrichtsprojekten,
– Unterstützung in der Arbeit mit einzelnen Schülerinnen & Schülern sowie mit Klassen,
– situative Beratung & Unterstützung.

Diagramm2

Beratung:

Rüdiger Hein
Coach für den Ganztag
seit 2008 im Team
 Hein
hein@woehlerschule.de

Tel. 0177/430 56 13

Raum 115

Termine nach Vereinbarung

Das Beratungsangebot ist freiwillig.

Die Berater unterliegen der Schweigepflicht.

Sanitätsdienst

Sie gehören einerseits zu denjenigen, mit denen man lieber nichts zu tun haben möchte, zumindest nicht bezüglich ihres Dienstes. Denn die Gründe, warum man die Schulsanitäter aufsuchen muss, sind mehr oder weniger schmerzhafter Natur. Ob nach einem Sturz beim Spielen auf dem Schulhof, dem Umknicken während eines Fußballspiels, der unglücklichen Landung nach einem Bocksprung oder nach dem Verstauchen eines Fingers beim Basketballspiel, meist sind Verletzungen der Anlass, die Sanis zu rufen. Und dann ist jede(r) Betroffene andererseits froh, dass sie kommen und erste Hilfe leisten.

Jetzt kommt es darauf an, rasch die Art der Verletzung zu erkennen, die Schwere einzuschätzen und schließlich eine angemessene Erstversorgung durchzuführen. Das ist manchmal gar nicht so einfach. Deshalb ist eine solide Ausbildung als Ersthelfer auch die minimale Voraussetzung dafür Schulsanitäter an der Wöhlerschule zu werden. Besser ist es, wenn die „Sanis“ eine weitergehende Ausbildung im Sanitätsdienst anstreben.

Wer in den Pausen Sanitäter sucht, findet sie im Sanitätsraum (Raum 105, Trakt 1, gleich neben der Bibliothek). Werden Sie zu anderen Zeiten gebraucht, kann man dem in der ganzen Schule verteilten Bereitschaftsplan entnehmen, in welchen Räumen sich Sanitäter aufhalten.

Neben der Erstversorgung von Verletzten haben die Schulsanis aber noch andere wichtige Aufgaben. Sie achten auf die vollständige Bestückung der vielen Erste-Hilfe-Kästen an der Schule und betreuen Sportfeste, Bundesjugendspiele, Schulfeste oder andere schulische Sonderveranstaltungen durch ihre Bereitschaft vor Ort.

Die Sanitäter treffen sich zusätzlich zu ihrem Dienst einmal wöchentlich mit Herrn Bahl, der die Schulsanitäter-AG leitet. Dann werden aktuell zu erledigende Aufgaben festgelegt und verteilt, konkrete Fälle besprochen sowie Abläufe und allgemeine Verhaltensweisen erläutert.

Wen die beschriebenen Aufgaben reizen, wer gerne hilft, Hilfe organisiert und wer den Willen hat, das auch über einen längeren Zeitraum zu tun, der hat die wichtigsten Voraussetzungen, sich um eine Mitarbeit bei den Sanitätern zu bewerben. Interessenten (ab Klassenstufe 9) können sich bei Herrn Bahl melden.

Mentoren

Unter dem Motto Schüler helfen Schülern gibt es an der Wöhlerschule seit 1993 ein Mentorenprogramm.
SchülerInnen der Jahrgangsstufe 10 stehen den neu ankommenden SchülerInnen der Klassen 5 beratend und begleitend zur Seite.
Es soll erreicht werden, dass die „Kleinen“ sich in dem großen, neuen System der weiterführenden Schule weniger verloren fühlen und die „Großen“ durch Übernahme von Verantwortung sich mit ihrer Schule stärker identifizieren. Seit 1993 finden sich in jedem Jahrgang engagierte MentorInnen, die viel Zeit für „ihre Kleinen“ aufbringen, manche Konflikte im Vorfeld entschärfen können und zur allgemeinen Klimaverbesserung viel beitragen.

Das Mentorenprogramm sieht vor: Nach den Osterferien finden sich interessierte SchülerInnen der Klassen 9 zu einer Gruppe zukünftiger MentorInnen zusammen.
An drei Nachmittagen werden sie in ihre Arbeit als MentorInnen eingeführt. Sie versuchen sich an ihre eigenen Bedürfnisse als Neuankömmlinge zu erinnern, sie reflektieren ihre Rolle als „Große“ ( Autoritätspersonen und Vorbilder einerseits, andererseits aber nicht Lehrer zu sein), spielen Konfliktsituationen, die auf sie zukommen können durch.

Es werden jeder neuen Klasse 5 jeweils drei „MentorInnen“ zugeteilt, die die „Kleinen“ in den ersten Schultagen begleiten, ihnen die neue Schule zeigen und für sie da sind. Sie werden dafür vom Unterricht befreit. Die Fehlstunden tauchen nicht im Zeugnis auf. Dies gilt auch für die weitere Tätigkeit, allerdings gehen in wichtigen Fällen die eigenen Unterrichtsstunden vor.

Im Laufe des Schuljahres beteiligen sich die MentorInnen an den SV-Stunden, Ausflügen und Exkursionen, organisieren zusammen mit dem KlassenlehrerInnen Feste und stehen besonders in den großen Pausen als Ansprechpartner für die kleinen Konflikte, die man eben lieber mit einer „älteren Schwester“ oder einem „älteren Bruder“ als mit einem Lehrer bespricht, bereit.
Die MentorInnen treffen sich während dieser Zeit einmal monatlich mit der betreuenden Lehrerin Frau Crasemann zum Erfahrungsaustausch.

Die Mentoren-Tätigkeit wird im Abiturzeugnis dokumentiert.
Die Erfahrungen haben gezeigt, dass in der Mehrzahl der Fälle alle beteiligten Gruppen: Schüler, Mentoren, Klassenleiter und Eltern die Arbeit der Mentoren als Bereicherung oder als Erleichterung ihrer Arbeit erlebt haben. Natürlich glückt nicht in jedem Jahrgang und nicht in allen Klassen die Kommunikation zwischen Klassen und Mentoren so, dass ein enger Kontakt auch über das 5.Schuljahr hinaus bestehen bleibt.

Dagmar Crasemann

Mail an die Mentoren

Schülerbibliothek

BibliothekDie Schülerbibliothek in der Wöhlerschule ist als Ausleih- und Arbeitsbibliothek angelegt. Es gibt sowohl Nachschlagewerke und Recherchemöglichkeiten vor Ort als auch Jugendlektüre und Fachliteratur zu den jeweiligen Fächern, die ausgeliehen werden können. Außerdem stehen den Schülerinnne und Schülern vier Computerarbeitsplätze zur Verfügung. Online kann man im Bestand der Bibliothek der Wöhlerschule der Wöhlerschule recherchieren.

Die Öffnungszeiten (siehe Aufsichtsplan) werden von Herr Spahlinger mit Hilfe von Schülermüttern organisiert. Gelegentlich springen auch Kollegen/Kolleginnen ein, die in einer unbesetzten Stunde eine Freistunde haben. Die Bibliothekssoftware wurde vor fünf Jahren von zwei Schülern als besondere Lernleistung konzipiert.

Leseförderung im Rahmen der Schülerbibliothek:

  • In den 5. Klassen gibt es Bibliotheksführungen; punktuelle Autorenlesungen (2006) und Bücherwettbewerb zum Welttag des Buches (2006), (2007); punktuelle Zusammenarbeit mit einzelnen Deutschlehrern: Antolino-Bücherkiste (sba) (2008)
  • In den 6. Klassen wird in Zusammenarbeit mit den Deutschlehrern jährlich ein Lesewettbewerb durchgeführt (Stiftung Lesen)
  • In den 7. Klassen ist an einem Projekttag „Lernen lernen“ eine Schülerbibliotheksrallye vorgesehen
  • Weihnachtskalender mit Weihnachtsgeschichten (Schulbibliothekarische Arbeitsstelle)

Bei der Erneuerung der Bestände sowie der Makulatur von Büchern werden wir von der sba unterstützt und beraten. Dies gilt auch für die Leseförderung (Angebot von Lektürelisten, thematischen und altersspezifischen Bücherkisten, Fortbildungsangeboten für ehrenamtliche Mitarbeiterinnen)

Im Hinblick auf den Ausbau der Wöhlerschule zur Ganztagesschule besteht erheblicher Handlungsbedarf, um die Schülerbibliothek schülernah und funktionsfähig zu erhalten.
Bibliothek

  1. Die Erweiterung der Öffnungszeiten vor allem am Nachmittag kann nur mit Hilfe zusätzlicher Mittel gewährleistet werden. Zu denken wäre an eine Fachkraft aus dem Bibliothekswesen, die punktuelle Kurse für Schüler anbietet (evt. auch Leseförderung am Nachmittag für Unterstufe; Recherche und Bibliografieren für Oberstufe)
  2. Erneuerung der Bibliotheksausstattung (Regale und Sitzmobiliar), um den Schülern und Schülerinnen ein ansprechendes Ambiente zu bieten. Sie sollen sich schließlich in der Bibliothek wohlfühlen. Leseecke.
  3. Einrichtung von genormten Computerarbeitsplätzen
  4. Außerdem könnte die Bestandspflege von einer Fachkraft unterstützt werden

Schließfächer

Schließfächer
Die Schüler der Wöhlerschule können an der Schule Schließfächer mieten. Diese stehen in den Trakten 1 bis 3 und 7 der Schule.

Ein Schließfach kann bei der Firma AstraDirekt beantragt werden: Antrag

 

 

Hausaufgabenbetreuung

Im Rahmen der pädagogischen Mittagsbetreuung an der Wöhlerschule findet die Hausaufgabenbetreuung für die Klassenstufen 5 und 6 von Montag bis Donnerstag zwischen 13:30 Uhr und 15:00 Uhr in den Räumen 701 und 702  statt.

Eltern können ihre Kinder immer zu Beginn eines Halbjahres anmelden. Die Teilnahme an der Hausaufgabenbetreuung ist kostenfrei. Um für Kontinuität in der Gruppe zu sorgen, ist die Anmeldung für ein Halbjahr verbindlich. In besonderen Fällen  ist es auch möglich, Kinder während des laufenden Schulhalbjahres anzumelden. Auch diese Anmeldungen gelten dann verbindlich bis zum Ende des Halbjahres.

Herr Cieslik und ein Team von Oberstufenschülerinnen und –schülern betreuen die Kinder bei der Bewältigung der täglichen Hausaufgaben. Selbstverständlich erhalten diese bei Verständnisfragen oder auch beim Üben für Klassenarbeiten Unterstützung und Hilfe. Jedoch ist die Hausaufgabenbetreuung keine Nachhilfe.

Im Hinblick auf eine erfolgreiche Teilnahme der Schülerinnen und Schüler legt das Betreuungsteam besonderen Wert auf einen regelmäßigen Kontakt mit Eltern und Lehrern.

Herr Cieslik ist erreichbar unter cieslik@woehlerschule.de oder per Telefon 069/212-71078.

Pausensport

Ziel des Pausensports ist es, Kindern aller Alterstufen Möglichkeiten zur sportlichen Betätigung zu geben. Seit Herbst 2008 werden den Kindern der Klassen 5-7 Spiel- und Sport-Angebote in der Großen Pause und in der Mittagspause gemacht.

Dazu werden kleine Sportgeräte wie Softbälle, Basketbälle, TT-Bälle, Seile, Reifen etc. herausgegeben, damit ihr eure Pause „sportlich“ füllen könnt. Die Ausgabe der Sportgeräte erfolgt am Zuschauereingang der großen Halle. Dort haben wir auch einen direkten Zugang zur Spielwiese (Pilz).
Der Pausensport findet jeden Tag in der großen Pause (PILZ) und in den Mittagspausen 6. +7. Stunde (Kleine Sporthalle) statt.

Weitere Informationen und ein Anmeldeformular können hier herunter geladen werden.

Damit ein reibungsloser Ablauf gewährleistet werden kann, müssen einige Regeln eingehalten werden.

Die Materialausgabe und Betreuung des Pausensports wird bereits von externen Mitarbeitern (z. B. Sportstudenten, Sozialarbeiter und Angestellte des Betreuungsvereins) durchgeführt.

Darüber hinaus wird als weitere Möglichkeit eines offenen Anfangs „Sport am Morgen“ von 7.30 –8.00 Uhr angestrebt.
Ein weiteres Ziel ist die Errichtung eines Fitness-Raums im Keller des Hauptgebäudes. Kontakt zu einem Fitness-Trainer besteht bereits.

Verkehrserziehung

Im Bereich der Verkehrserziehung gibt es an der Wöhlerschule folgende wichtige Elemente:

Schulwegplan

Der jeweils aktuelle Schulwegplan des Stadtschulamtes Frankfurt wird an alle neuen Fünftklässer verteilt und mit ihnen besprochen. Dabei werden sie auf besondere Bedingungen und Gefahrenpunkte des Schulweges aufmerksam gemacht. Regelmäßig wird überprüft, ob der Plan noch der aktuellen Verkehrssituation entspricht. So werden z. B. geänderte Vorfahrtsregelungen, neue Ampeln, neue Gefahrenpunkte gemeldet, damit diese in den künftigen Plänen berücksichtigt werden können. Die aktuelle Fassung des Schulwegplans erhalten Sie hier: http://www.frankfurt.de/sixcms/media.php/738/SWP-Woehler_258p_2010.pdf

Radwegplan

Als Ergänzung zum allgemeinen Schulwegplan wird ebenfalls jährlich an die neuen Schülerinnen und Schüler ein Radwegplan verteilt. Dort wird auf die besonderen Bedingungen und Gefahrenpunkte der Anfahrtswege mit dem Fahrrad aufmerksam gemacht. Die Zahl von über 500 Schülerinnen und Schülern, die täglich mit dem Fahrrad zur Schule kommen, verdeutlicht die Wichtigkeit dieses Plans. Der Radwegplan wurde ursprünglich im Rahmen eines Projekts in Kooperation mit dem „Amt Umweltlernen“ von einer 7. Klasse der Wöhlerschule erstellt und ist vor kurzem von einer 9. Klasse ebenfalls in einer Projektarbeit aktualisiert worden. Der Plan kann unter http://www.umweltlernen-frankfurt.de/BIT/bit00.pdf heruntergeladen werden.

Achtung Auto

Im Auto eine echte Vollbremsung bei 30km/h miterleben.
Wie lange dauert es, bis das Auto steht?
Was sind Bremsweg, Reaktionszeit und co.?
Warum ist das Anschnallen so wichtig?
Darf ich schon vorne Sitzen und brauche ich einen Kindersitz?
Warum muss ich immer einen Fahrradhelm tragen?

Diese Fragen können die neuen WöhlerschülerInnen nach einem
beeindruckenden Erlebnis in einem bremsenden Auto des ADAC auf dem
Schulhof der Wöhlerschule beantworten.
Spielerisch können sich die FünftklässlerInnen schwierige theoretische
Grundlagen erarbeiten und dürfen diese dann am eigenen Körper erfahren.
Die ungewohnent Motorengeräusche und queitschende Reifen locken auch
ältere SchülerInnen an, so dass Herr Tuma, der Fahrsicherheitstrainer
des ADAC, viele Fragen beantworten durfte.

Schülerlotsen

Jeder kennt sie (zumindest vom Sehen) und mancher hat vor einigen Jahren selbst schon an der gleichen Straßeneinmündung vor der Wöhlerschule gestanden und mit der Kelle den Verkehr geregelt. Wer in der letzten Viertelstunde vor Unterrichtsbeginn schon einmal genau beobachtet hat, wie viele Fußgänger, Autos, Fahrräder und Motorräder dort vorbei kommen, der weiß, dass die Schülerlotsen keinen leichten Job haben. Die meisten der mehr circa 1500 Schülerinnen und Schüler treffen innerhalb dieses kurzen Zeitraums ein: Sie rollen mit dem Fahrrad vorbei zu den Fahrradständern, strömen in Pulks über die Gehsteige aus Richtung U-Bahn kommend, werden von den Eltern mit dem Auto gebracht oder sind selbst mit dem Auto auf der Suche nach einem geeigneten Parkplatz. Hinzu kommen die Schülerinnen und Schüler der benachbarten Heinrich-Seliger-Schule und auch der Anne-Frank-Schule. An fast keiner anderen Schule in Franfurt sind Schülerlotsen mit einer so unübersichtlichen und schwierigen Verkehrssituation konfrontier wie bei uns. Das liegt unter anderem auch an der Einmündung der Carl-Goerdeler-Straße auf die Mierendorffstraße. Der Einsatz an den beiden Zebrastreifen muss hier nämlich gut koordiniert erfolgen.

Es braucht schon eine gehörige Portion Selbstbewusstsein um mit einem energischen Zeichen den Autofahrern einen Stopp zu signalisieren und auch um den ankommenden Schülern auf dem Gehsteig Einhalt zu gebieten, wenn der Verkehr wieder freigegeben wird. Und vor allem ist es für einen Schülerlotsen notwendig, dass er überlegt und mit sicherer Kenntnis der Verkehrsregeln agiert. Dies alles wird ihm bei einem Lehrgang von Frankfurter Polizisten der Jugendverkehrsschule beigebracht. Ausgebildet werden immer Schülerinnen und Schüler der 6. Klasse am Ende des Schuljahres, die dann im darauffolgenden Jahr ihren Dienst tun. Dieses Wort ist sicherlich angemessen, denn es handelt sich um eine völlig freiwillige, ehrenamtliche Tätigkeit. Anerkennung findet dieser soziale Dienst an der Wöhlerschule durch entsprechende Vermerke im Zeugnis und kleine Geschenke von der Verkehrswacht (z. B. Freikarten fürs Eisstadion oder Schwimmbad). Einige der Schülerlotsen nehmen am Landeswettbewerb der Schülerlotsen teil, der schließlich sogar in einen Bundeswettbewerb mündet. Die jeweiligen Bestplatzierten werden mit Preisen geehrt.

Seit es den Schülerlotsendienst in Deutschland gibt (das sind schon über 50 Jahre), hat es noch nie einen tödlichen Unfall an den betreuten Straßenübergängen gegeben. Besonders wichtig ist die Steuerung des Fußgänger- und Autoverkehrs für die jungen Verkehrsteilnehmer: Das sind bei uns die Schülerinnen und Schüler der unteren Klassen und – ganz wichtig – die Grundschüler der Heinrich-Seliger-Schule. Gerade die Kleinen können die Straßen nicht so gut einsehen, die Geschwindigkeiten der ankommenden Fahrzeuge noch nicht so gut einschätzen und werden von den Autofahrern auch nicht so gut gesehen wie die Großen.

Martin Wüst / 2012-09-11

Verbindungslehrer

Die Verbingungslehrer der Wöhlerschule haben die Aufgabe, die Schülervertretung und die Schülerschaft zu beraten und zu fördern sowie bei Unstimmigkeiten zwischen Schülervertretung und Schülerschaft einerseits und Schulverwaltung, Schulleitung oder Lehrerschaft andererseits zu vermitteln.

Förderunterricht

Wie im letzten Jahr bietet die Wöhlerschule Schülerinnen und Schülern, die in einem der Hauptfächer (Mathematik, Deutsch, Englisch) Lücken haben, die aufgearbeitet werden können, Stützkurse an. In der Regel wird die Förderung nur für Schüler durchgeführt werden, die Bedarf in einem Fach haben.
Die Kolleginnen und Kollegen, die den Förderunterricht halten, sprechen mit den betreffenden Schülern Termine ab. Die Förderstunden können in jeder zweiten Woche 2-stündig oder wöchentlich einstündig angeboten werden.
Wird momentan überarbeitet!

Leseförderung

Rechtschreibförderung

Förderpläne

Förderunterricht Mathematik

Förderunterricht Englisch

Förderunterricht Französisch

Förderunterricht Latein

Begabtenförderung

http://woehlerschule.de/index.php/school/schueler/foerdern-und-fordern/begabtenfoerderung
http://woehlerschule.de/index.php/school/schueler/foerdern-und-fordern/begabtenfoerderung/deutsche-schueler-akedemie
http://woehlerschule.de/index.php/school/schueler/foerdern-und-fordern/begabtenfoerderung/stipendien
http://woehlerschule.de/index.php/school/schueler/foerdern-und-fordern/begabtenfoerderung/young-leaders
Wird momentan überarbeitet!

Schülertreff

Seit dem 1. April 2014 besteht die Möglichkeit für die Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen, sich im Raum 801 zu bestimmten Zeiten aufzuhalten. Dort stehen einige Bücher, Comics, Zeitschriften und allerlei Gesellschaftsspiele zur Verfügung. Die Schülerschaft wird eingeladen, in Eigenorganisation eine Entscheidung bezüglich des Namens und eventuell eines Logos für diesen Ort zu treffen. Ab dem 1. Oktober übernimmt Herr Cieslik die Leitung dieses Angebots.

Aus organisatorischen Gründen ändern sich die Öffnungszeiten des Schülertreffs immer wieder. Im September ist er grundsätzlich in den großen Vormittagspausen von Montag bis Donnerstag offen. Am besten vorbeischauen!

Sachspenden wie Comics und Zeitschriften sind willkommen!