Fächer

Deutsch

„Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt.“ (Ludwig Wittgenstein)

Das Selbstverständnis des Faches Deutsch gründet in der Sprache, die das Menschsein ausmacht und die Voraussetzung für Kommunikation ist. Der Deutschunterricht knüpft hieran an, indem er durch die Beschäftigung mit Sprache und Literatur kommunikative Fähigkeiten und die Teilhabe am gesellschaftlichen-kulturellen Leben fördert.

Ein zentrales Ziel des Deutschunterrichts ist es, sowohl das mündliche als auch schriftliche Sprachvermögen der Schülerinnen und Schüler zu erweitern. Die SchülerInnen lernen, sich verständlich, sach-, situations- und adressatengerecht auszudrücken und dabei stilsicher zu formulieren. Dadurch leistet das Fach Deutsch nicht nur einen entscheidenden Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung, es fungiert darüber hinaus auch als Grundlage für den Unterricht und Lernerfolg aller Fächer und Jahrgangsstufen.

Kompetenzorientierter Unterricht im Fach Deutsch

Bild für die HPZu den allgemeinen Kompetenzen im Deutschunterricht gehören:

  • Sprachen und Zuhören
  • Schreiben
  • Lesen und Rezipieren – mit literarischen und nichtliterarischen Texten/Medien umgehen
  • Sprache und Sprachgebrauch untersuchen und reflektieren

Die Fachschaft Deutsch hat die zentralen Kompetenzbereiche auf die Inhalte des Fachs abgestimmt und das Ergebnis im Schulcurriculum festgehalten. Das Schulcurriculum dient der Verständigung über Inhalte, zu fördernde Kompetenzen sowie mögliche Schwerpunktsetzungen in den einzelnen Klassenstufen.

Besonderheiten rund um den Unterricht

Um die Leselust unserer Schülerinnen und Schüler zu wecken und zu stärken, fanden in der Vergangenheit vereinzelt Lesenächte in der Aula statt. Gemeinsam mit ihrer Lehrkraft verbringen die Schülerinnen und Schüler dabei eine Nacht in der Schule, in der sie spannende Geschichten lesen.

Alle 6. Klassen nehmen jedes Jahr am Vorlesewettbewerb teil. Der Vorlesewettbewerb ist eine Aktion des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels.
In den 6. Jahrgangsstufen werden die Besten der Klassen gekürt. Unter den Klassensiegern wird dann ein Schulsieger bzw. eine Schulsiegerin ermittelt. Als Preis gibt es eine Urkunde und eine Einladung zum Regionalentscheid auf Stadtebene. Für den 1. Platz in Frankfurt gibt es einen Bücherscheck und eine Einladung zum Bezirksentscheid. Und so geht es weiter bis zum Finale auf Bundesebene. Die beiden Bundessieger gewinnen den Wanderpokal und eine Autorenlesung für ihre Schule. Sie werden zum nächsten Finale in die Bundesjury eingeladen.
Weitere Informationen erhält man auf der Homepage des Vorlesewettbewerbs.

LRS

Schülerinnen und Schüler mit LRS (Lese-Rechtschreib-Schwäche) können an der Wöhlerschule speziell gefördert werden. Dazu wird am Anfang der 5. Klasse ein unbewertetes Testdiktat geschrieben. Kinder mit „vielen“ Fehlern werden daraufhin mit dem DRT 5 (Diagnostischer Rechtschreibtest für fünfte Klassen) getestet. Wird auf diese Weise eine Lese-Rechtschreib-Schwäche festgestellt, werden die betreffenden Schülerinnen und Schüler entsprechend des schulischen Curriculums in Kleingruppen gefördert. Darüber hinaus wird den Schülerinnen und Schülern während der Kursphase in 5/6 der Notenschutz¹ gewährt. Dieser kann ggf. auch auf die Fächer Englisch und Französisch/Latein ausgeweitet werden. Zu Beginn der 6. Klasse erfolgt ein erneuter Test, um den Lernfortschritt zu ermitteln.
Ab der 7. Klasse wird die Förderung in Kleingruppen aufgehoben, dafür wird ein Förderplan erstellt, mithilfe dessen die Schülerinnen und Schüler wöchentliche individuelle Übungen zu Hause² durchführen. Notenschutz wird lediglich gewährt, wenn der Nachteilsausgleich³ nach Meinung der Deutschlehrkraft nicht ausreichend ist.
Nur in begründeten Ausnahmefällen wird der Förderplan und damit der Nachteilsausgleich in der Oberstufe weitergeführt.

¹ Notenschutz: keine Bewertung der Rechtschreibung
² Häusliche Fördermöglichkeiten: u.a. Rechtschreibübungshefte (Titelempfehlung durch die Deutschlehrkraft), Abschreibübungen, Rechtschreibprogramme am Computer
³ Nachteilsausgleich: zusätzliche Zeit bei Klassenarbeiten für die Rechtschreibkorrektur

Englisch

Wird zur Zeit überarbeitet.

Französisch

An der Wöhlerschule wird Französisch ab der 6. Klasse als 2. Fremdsprache angeboten. Doch bereits die Fünftklässler können sich mit Französisch vertraut machen: In der AG FaN (Französisch am Nachmittag) bereiten sich die Jüngsten der Schule schon spielerisch auf den Einstieg in die Sprache vor.

Ab der 6. Klasse wird unter anderem mit dem 2012 erschienenen Lehrwerk DécouvertesSérie jaune von Klett gearbeitet. Darüber hinaus werden natürlich unterschiedliche Lektüren gelesen, Filme analysiert und französische Musik gehört.

Jedes Jahr nehmen zahlreichen Französischklassen der Wöhlerschule an der Cinéfête teil, wo französischsprachige Filme gezeigt werden, die dann im Unterricht thematisiert werden.

Fahrten nach Frankreich

In der 8. Klasse haben die Schüler die Möglichkeit eine Austauschfahrt nach Bourges zu unternehmen und dort erste Freundschaften mit gleichaltrigen Französinnen und Franzosen zu schließen.

Besonders interessierte Schülerinnen und Schüler können mit dem Brigitte-Sauzay-Programm individuell für zwei bis drei Monate in einer französischen Gastfamilie wohnen und in Frankreich zu Schule gehen (Klassen 8 bis 11).

Die Tutorenkurse Französisch verbringen natürlich ihre Studienfahrt (12. Klasse) in einer französischsprachigen Region oder Stadt, z.B. in der Provence oder in Montpellier.

Zum Abschluss der Mittelstufe fahren alle Schülerinnen und Schüler, die Französisch lernen, für einen Tag nach Straßburg: Die Neuntklässlerinnen und Neuntklässler erkunden die Straßburger Innenstadt und stellen bei einer Rallye ihre Französischkenntnisse unter Beweis.

Geschichtsinteressierte Schülerinnen und Schüler, die Französisch beherrschen, können in der 11. Klasse an der Projektfahrt nach Paris teilnehmen. Diese wird nach einem Fachkonferenzbeschluss mit dem Thema „Die Juden in Frankreich und insbesondere in Paris“ durchgeführt.

Schüleraustausch mit dem Collège Littré Bourges

Bourges ist eine hübsche mittelalterliche Stadt im Herzen Frankreichs, nicht weit von den Schlössern der Loire und der Stadt Orléans. Mit unserer Partnerschule Collège Littré haben wir seit vielen Jahren einen Schüleraustausch.

Wöhlerschülerinnen und Wöhlerschüler aus der Jahrgangsstufe 8 wohnen eine Woche lang bei ihren Austauschpartnern in Bourges und nehmen diese wiederum während des Gegenbesuches bei sich auf. Neben dem gemeinsamen Schulbesuch gibt es viele interessante Aktivitäten, in den letzten Jahren waren dies z.B. Projekte mit Schreibkursen in Zusammenarbeit mit Journalisten (mehr Information dazu siehe unten), Ausflüge zu Loire-Schlössern (Amboise, Chenonceau, Chambord und Schloss Leonardo da Vincis), gemeinsamer Golfkurs, Besuch eines französischen Hochseilgartens, Rallye auf einem französischen Wochenmarkt, Stadtbesichtigungen Besuch der Anime-Ausstellung im Filmmuseum Frankfurt, Rallye in der Jugendbegegnungsstätte Anne Frank, Führung im Dialogmuseum etc.

Projekte in Zusammenarbeit mit dem Deutsch-Französischen Jugendwerk

Bereits vier Mal hat die Wöhlerschule und das Collège Littré aus Bourges beim Austausch mit dem Deutsch-Französischen Jugendwerk und der Robert-Bosch-Stiftung zusammengearbeitet: Mit dem Projektthema „Klimawandel“ wurde am Wettbewerb „Jugend und Europa. Schüler machen Zeitung“ teilgenommen. Hierfür haben wir ein experimentelles Stationenlernen durchgeführt. Ausgewählte Schülerartikel wurden in der Frankfurter Rundschau und der französischen Zeitung „La Nouvelle République“ veröffentlicht.

Beim Thema „Jugendliche in Europa“ ging es um die eigene Identität, die Wahrnehmung des Nachbarn Frankreich bzw. Deutschland und die europäische Identität.

Im Rahmen eines Fotoroman-Projektes erstellten deutsch-französische Gruppen mehrere Fotoromane, in denen das Thema „Verständigung“ bearbeitet wurde.

In dem Projekt des Teletandems zwischen jeweils einer Wöhlerschul- und einer Littré-Klasse haben die Schülerinnen und Schüler freitags von 8 bis 9 Uhr gleichzeitig Unterricht und chatten über den MSN-Messenger oder kommunizieren über eine Webcam: Die Jugendlichen tauschen sich mit dem jeweiligen Tandempartner über Themen aus. Meistens geht es dabei um das gegenseitige Kennenlernen und den Kulturvergleich. Zum Beispiel unterstützen sich die Tandems beim Ausfüllen eines Arbeitsblattes, bei dem es um die unterschiedlichen Festtagsbräuche und Essen in beiden Ländern geht. Ein anderes Mal nehmen die Partner gemeinsam an einem Quiz über deutsche und französische Sprichwörter teil.

Außerschulische Sprachzertifikate: DELF

Die vom französisch Erziehungsministerium organisierten DELF-(Diplôme d’Études en langue française) Zertifikate bescheinigen, welches Niveau der jeweilige Prüfling im Lese- und Hörverstehen sowie im Sprechen und Schreiben hat und sind international anerkannt. Die Französischlernerinnen und -lerner der Wöhlerschule werden in der 9. Klasse alle auf die Sprachprüfung der Kompetenzstufe A2 vorbereitet. In der Oberstufe werden freiwillige Kurse angeboten, in denen ein Mal wöchentlich auf die Prüfungen der Stufen B1 (10. Klasse) und B2 (11. und 12. Klasse) hingearbeitet wird. Besonders reizvoll hierbei ist, dass das Hörverständnis besonders intensiv trainiert wird.

Latein

Latein als Muttersprache Europas

Viele werden sich fragen:

Wozu brauche ich heute noch Latein?

Ein besonders für heutige Schülergenerationen sehr wichtiger Grund liegt unter anderem in der Möglichkeit, mit Hilfe einer nicht mehr gesprochenen Sprache grundlegende Einsichten in das Funktionieren von Sprache zu gewinnen und somit ein bewussteres Umgehen mit Sprache zu entwickeln.

Da der Schwerpunkt der sprachlichen Arbeit im Lateinunterricht, im Unterschied zum Unterricht in einer modernen Fremdsprache, auf dem Übersetzen ins Deutsche liegt, werden die Schüler und Schülerinnen dadurch immer wieder dazu gebracht, ihre Kenntnisse und Fertigkeiten im Deutschen zu überprüfen und zu verbessern. Dies ist unter anderem eine der wichtigsten Aufgaben des Lateinunterrichts: Verbesserung des persönlichen Sprachprofils.

Das heißt: Sprachliche Gewandtheit und Ausdrucksfähigkeit werden auf Grund der Besonderheiten des Lateinunterrichts in erheblichem Maße gefördert, der muttersprachliche Wortschatz erweitert. Nebenbei werden dabei auch eventuell vorhandene Lücken in der Grammatik gefüllt.

Nicht zuletzt gibt es natürlich auch sprachgeschichtliche Gründe Latein zu lernen. Latein ist die Muttersprache Europas, alle romanischen Sprachen sind daraus hervorgegangen und weit über 50% des gehobenen englischen Wortschatzes basiert auf dem Lateinischen. Mit Latein können also Einsichten in die Verwandtschaft der europäischen Sprachen gewonnen werden und es bringt einen Nutzen beim weiteren Studium moderner Sprachen.

Beispiele für die Verwandtschaft europäischer Sprachen

Latein Französisch Spanisch Italienisch Portugiesisch Rumänisch Englisch Deutsch
amicus ami amigo amico amigo amic
homo homme hombre uomo homem om
familia famille familia famiglia familia familie family Familie

Latein an der Wöhlerschule

An der Wöhlerschule wird Latein als zweite Fremdsprache ab der 6. Klasse angeboten und so gut angewählt, dass bislang in jedem Jahrgang mindestens zwei Lateingruppen zustande gekommen sind. Dabei werden die Klassen allerdings nicht neu gemischt, sondern die Schüler und Schülerinnen bleiben im Klassenverband und gehen nur für die zweite Fremdsprache in andere Gruppen (wie im Religions- bzw. Ethikunterricht auch). Wir arbeiten mit dem Lehrbuch „Prima“, das durch zahlreiche Materialien, Texte und Illustrationen ein Basiswissen über Welt, Leben, Kultur und Mythologie der Römer und Griechen bietet.

Im ersten und zweiten Lernjahr (6. und 7. Klasse) wird die zweite Fremdsprache fünfstündig unterrichtet, in den Klassen 8 und 9 dreistündig. Die Schüler und Schülerinnen erwerben ihr Latinum, wenn sie im Abschlusszeugnis der 10. Klasse mindestens fünf Punkte erreicht haben. Danach kann Latein abgewählt werden, oder als Grundkurs weiter belegt werden. Derzeit gibt es in jedem Oberstufenjahrgang einen Grundkurs. Latein kann auch als Prüfungsfach im Abitur gewählt werden.

Um den Schülern und Schülerinnen möglichst früh die Möglichkeit zu geben, mit Latein in Kontakt zu kommen, gibt es für die Fünftklässler die „Latein lebt! AG“.

Latein Exkursionsprogramm

image002Ad fontes! Zu den Quellen! Unter diese Überschrift könnte man unser breites Exkursionsprogramm stellen, das wir den Lateinschülern und –schülerinnen an der Wöhlerschule bieten. Denn wer will nicht einmal „in Echt“ über das Forum Romanum laufen, das er mit Hilfe des Schulbuches schon hunderte Male in Gedanken beschritten hat, oder die prunkvolle Villa eines Römers besichtigen, die er bislang nur auf Bildern sehen konnte? Deshalb ist es uns ein Anliegen, gemeinsam mit den Schülern und Schülerinnen diese Orte aufzusuchen.

In der Jahrgangsstufe 6 besichtigen wir das Pompejanum in Aschaffenburg, eine altrömische Villa, in der die Schüler und Schülerinnen ganz in das Leben einer römischen Familie eintauchen. In Klasse 7 geht es dann zum Römerkastell Saalburg, das die Schüler und Schülerinnen auf eigene Faust mit Hilfe einer Rallye entdecken können.

image007Die Urbs aeterna, Rom, wartet dann auf uns in Jahrgang 10: Alle Lateinschüler- und schülerinnen fahren gemeinsam für knapp eine Woche nach Rom, besichtigen Colosseum, Forum Romanum und Piazza Navona, Spanische Treppe, Trevi-Brunnen und Pantheon, Petersdom, Engelsburg und Vatikanische Museen, gönnen sich ein Eis bei Giolitti und genießen natürlich auch den italienischen Lebensstil und die Stadt an sich.

Daneben können selbstverständlich weitere Exkursionen durchgeführt werden, je nachdem, welche aktuellen Angebote es gibt und wie das Interesse der einzelnen Lerngruppen ist.

image004Wir wünschen allen Schülern und Schülerinnen viel Spaß bei den Exkursionen!

Heute noch Latein? Heute noch Latein!!!

Diskussion – Disput – Konsens : Konservativ? Progressiv? Alternative!

Wie man sieht, bedient man sich schon in der immer wiederkehrenden Erörterung über Nutzen oder Notwendigkeit einer antiken Sprache eben der Sprache, um die es hier geht: Lingua Latina – Lateinische Sprache.

Die Fachschaft Latein an der Wöhlerschule hat jedenfalls einige gute Argumente dafür zu bieten, dass diese Sprache auch in Zukunft ein Eckstein gymnasialer Bildung bleibt und dass es sich lohnt, Latein zu lernen.

image006Sprache verstehen – Sprache hinterfragen – Sprache benutzen

Da der Lateinunterricht mit einer spezifischen Methode (Analysieren-Vergleichen-Reflektieren-Übersetzen) arbeitet, bietet er eine Alternative zum modernen Sprachunterricht. Es werden nämlich auf diese Weise die den verschiedenen Sprachen gemeinsamen und grundsätzlichen Strukturen sichtbar. Wer Latein lernt, betreibt letztlich ein allgemeines Sprachstudium, da er erfährt, wie Sprache funktioniert. Wer Sprache in ihrer Funktionsweise durchschaut, erkennt auch besser, wo Sprache für Manipulation missbraucht wird.

Durch eine fundierte Sprachbetrachtung wird außerdem der Umgang mit der eigenen Sprache gefördert Denn im Lateinunterricht werden vorgegebene Texte in ihrer Intention erfasst und durch eine möglichst genaue sowie im Deutschen angemessene Übersetzung wiedergegeben. Dadurch erfolgt auch eine Auseinandersetzung mit Wortwahl, Ausdruck und Grammatik der deutschen Sprache. Die Fähigkeiten im Umgang mit dem Deutschen werden so erweitert.

Denjenigen, die gerne kombinieren, die Genauigkeit mögen oder Freude an Sprache haben, dürfte der zweisprachig angelegte Unterricht in Latein liegen. Analytisches oder genaues Denken ist aber nicht unbedingt Voraussetzung für Latein, sondern kann durch dieses Fach auch geweckt werden, da es im Sinne der genannten allgemeinen Spracherziehung fördernd wirkt.

Minotaurus und Europa – Caesar und Cleopatra – Asterix und die Römer

Lateinunterricht vermittelt interessante Elemente der europäischen Geschichte und Kultur. Unser Lehrbuch „PRIMA“ bietet durch zahlreiche Materialien, Texte und Illustrationen ein Basiswissen über Welt, Leben, Kultur und Mythologie der Römer und Griechen. Kinder haben ein natürliches Interesse an solchen Informationen, da diese Fernes und Erstaunliches aufgreifen und so zum Vergleich mit der Gegenwart anregen. Auch der Erwerb der Sprache verläuft mit Hilfe motivierender Texte, vielfältiger sprachlicher Übungen oder lateinischer Rätsel variierend und anregend. Hier kann zudem Computer-Software sinnvoll eingesetzt werden.

Latein und andere Fremdsprachen

Endlich im Urlaub! Ist es nicht hilfreich, wenn man sich dann ein wenig in Französisch, Spanisch, Italienisch oder Portugiesisch verständlich machen kann, wenn man nicht nur auf die Deutschkenntnisse der Bevölkerung angewiesen ist oder sich auf Grundelemente der Zeichensprache beschränken muss?

Also: „Ubi bene, ibi patria “ – Wo mir`s wohl geht, da ist meine Heimat!“ Latein als Muttersprache Europas legt die Grundlagen für solche Erfolgserlebnisse. Unser Lehrbuch greift diese Beziehung zu den romanischen Sprachen wie auch zum Englischen bewusst auf.

„In dubio pro reo“

„Im Zweifel für den Angeklagten“ ist ein Grundsatz des römischen Rechts, wie er auch heute noch gültig ist. Der praktische Nutzen des Lateinischen im Berufsleben ist ein weiteres gewichtiges Argument für das Erlernen dieser Sprache. Wer Latein von Klasse 6 bis 10 betreibt und mit mindestens 5 Punkten („ausreichend“) abschließt, erwirbt das „Latinum“, welches für Studiengänge wie Geschichte und Theologie Voraussetzung ist. Lateinkenntnisse können darüber hinaus auf für viele andere Fächer hilfreich sein, z.B. für Romanistik, Germanistik, Jura, Philosophie, Publizistik und Soziologie sowie für den „Magister Artium“ und den „Dr.phil.“. Das Interesse der Universitäten richtet sich dabei nicht nur auf die mit dem Latinum erreichte sprachliche Qualifikation, sondern auch auf das in römischer Geschichte, Philosophie und Literatur erworbene Wissen. Einige Studiengänge (u.a. Medizin, Biologie, Pharmazie) machen lateinische Terminologiekurse zur Pflicht, da die jeweilige Fachsprache vom Lateinischen dominiert wird.

Wir wünschen allen Schülerinnen und Schülern beim Lateinlernen viel Spaß und Erfolg!

Fachschaft Latein der Wöhlerschule

Spanisch

Spanisch wird weltweit von ca. 450 Millionen Menschen gesprochen Damit nimmt Spanisch – nach Mandarin-Chinesisch, Hindi und Englisch – Platz 4 der weltweit meistgesprochenen Sprachen ein. Nach Englisch ist Spanisch global die am häufigsten erlernte Fremdsprache.

An der Wöhlerschule besteht ein großes Interesse an der spanischen Sprache und den Kulturen spanischer sprechender Länder.  Das Fach Spanisch wird als dritte Fremdsprache in der Oberstufe angeboten. Die Schülerinnen und Schüler bauen zu diesem Zeitpunkt auf ihre Erfahrungen im Lernen anderer Fremdsprachen auf. Im Mittelpunkt des Unterrichts steht eine am täglichen Leben orientierte praktische Ausbildung.

Allerdings gilt auch für das Fach Spanisch: „Ohne Fleiß kein Preis“. Aber die Mühe lohnt sich und am Ende steht eine befriedigende Lernerfahrung in einer neuen Sprache kombiniert mit einem Einblick in die Kultur Spaniens und Südamerikas.

Aus diesem Grund besteht im Fachbereich Spanisch ein ständiger Austausch mit spanischen Schulen. Einmal im Schuljahr wird ein Schüleraustausch mit Madrid angeboten. Dabei verbringen die Schüler und Schülerinnen der Wöhlerschule eine Woche in einer Familie in Madrid und empfangen wenige Monate später noch einmal ihre Partnerschüler bei sich zu Hause in Frankfurt.

Kunst

Allgemein

In einer zunehmend wenig handwerklich orientierten Welt bietet das Fach Kunst die Möglichkeit, unsere Welt zwischen Augen und Händen begreifen zu lernen, sich Bilder zu machen, aber auch subjektive, differenzierte Bilder herzustellen und damit schöpferisch der eigenen Fantasie Raum zu geben.
Galerie
Stadt
In Jahrgang fünf und sechs lernen die Schülerinnen und Schüler im Kunstunterricht Farbbeziehungen kennen, sie mischen Farben und entwickeln zeichnerisch Figuren, Landschaften und kleine Geschichten. Die fantasievolle Illustration eigener Wahrnehmung steht im Fokus der Auseinandersetzung. Hierbei kommen auch experimentelle Techniken zum Einsatz wie Druck- und Abklatschtechniken, Montagen mit Naturformen etc. In kooperativen Arbeitsformen werden dreidimensionale Objekte für Spiele und auch Figuren (Monster, Helden, Aliens) entwickelt.
Wald
Ab Jahrgang acht lernen die Schülerinnen und Schüler zunehmend mit Techniken der angewandten Kunst umzugehen und Ideen für Designgegenstände zu entwickeln, deren Planung, Entwurf und Herstellung. Sie designen Plakate, bearbeiten Bilder digital und üben sich in perspektivischen Projektionsverfahren zur Darstellung dreidimensionaler Objekte (im Raum).
Bild
Kunst wird in Hessen epochal unterrichtet, weswegen wir uns glücklich schätzen können, einen wählbaren WU-Kurs- KUNST an der Wöhlerschule für interessierte Schülerinnnen und Schüler in Klasse acht und neun anbieten zu können. In den beiden zusätzlichen Kunststunden wöchentlich wird ein individueller schöpferischer Prozess angestrebt, Material erkundet, bildnerische Gestaltungsmittel werden gemeinsam untersucht und erste ernste künstlerische Strategien entwickelt.
Seit dem Schuljahr 2009/10 wird neben den Grundkursen der Oberstufe das Fach KUNST als fünfstündiger Leistungskurs angeboten. Orientiert an den hessischen Bildungsstandards werden die Schülerinnen und Schüler in Methoden der Bildbetrachtung gelehrt und anhand von Beispielen durch die Kunstgeschichte geführt (bis zur Gegenwartskunst in Q4). Sie lernen relevante Gemälde, Plastiken, Grafiken, Fotografien, Gebäude und Designobjekte, aber auch Werbestrategien, Inszenierungen Performances etc. zu analysieren und zu deuten. Praxis (Produktion) und Theorie (Rezeption) der Bilderwelt werden gleichwertig unterricht. In der Qualifizierungsphase findet für die Leistungskurse eine kunstorientierte Kursfahrt in eine Kunstmetropoloe statt, die neben Museumsbesuchen auch praktisches Arbeiten vorsieht. Zudem wird jährlich für alle Schülerinnen und Schüler der Oberstufe eine mehrtägige Kunstprojektfahrt (wie nach Berlin, Weil am Rhein/Basel) oder und ein materialgebundenes Projekt vor Ort angeboten (Keramik, RecylingDesign).

Architektur und Schule in Beziehung

von Gunther Sichelschmidt

3Gezeigt werden die prämierten Arbeiten des BDA Schülerwettbewerbs 2007

Die Ausstellung der Arbeiten, die Auszeichnungen oder  Anerkennungen erhielten, wurde am Freitag, den 24.08.2007, im historischen Museum eröffnet.
Die Eröffnungsreden, die im sehr gut besetzten Vortragssaal des Historischen Museums, dessen Direktor Dr. Jan Gerchow die Anwesenden begrüßte, gehalten wurden, verdeutlichten die Notwendigkeit der Beziehung von Architektur und Schule.
Von der Bewusstseinsbildung für Qualität in der Architektur über planerische, auch städteplanerische Konzepte wurde die Wichtigkeit des Interesses für die gebaute Umwelt  bei Schülerinnen und Schülern betrachtet.

8Das war würdig und festlich. Schon hier zeigte sich, dass es dem Bund Deutscher Architekten BDA im Lande Hessen e.V., vertreten durch Prof. Michael Schumacher und Prof. Dr. Manuel Cuadra als Redner (http://www.bda-hessen.de), ernst ist mit dem Anliegen, ein breites Bewusstsein für Städteplanung und Architektur bei Schülern zu erzeugen.

13Die Ausstellung, die von einem sehr übersichtlichen und schönen Katalogfolder begleitet wurde, steigerte diesen Eindruck. Dann betrat man die Ausstellung. Eine sorgfältige, ja liebevolle Ausstellungsgestaltung, die die Schülerarbeiten in einem professionellen Rahmen darbot und diesen damit ein ganz anderes ästhetisches Gewicht verlieh, erstaunte alle.
Für alle Beteiligten war dies eine Überraschung und eine große Freude.
Wir sehen die Werke der Schüler der Wöhlerschule: der poetische „Raum der Stille“, die aufregend konzeptuellen Arbeit „Vom Städtischen zum Suburbanen“, das „ Zelthaus“, welches einen bemerkenswerten Akzent setzt sowie die multimediale Arbeit „Ton-Raum“,die hier mit viel Aufwand zu einer künstlerischen Installation von äußerster Qualität gestaltet wurde..
Ein Ereignis, das mit einem Umtrunk im Hof des Museums festlich endete.

Musik

Der musikalische Bereich der Wöhlerschule präsentiert sich auf der folgenden Seite:

http://musik.woehlerschule.de/Willkommen.html

Darstellendes Spiel

Darstellendes Spiel wird an der Wöhlerschule durch für dieses Fach speziell ausgebildete Lehrerinnen und Lehrer als Wahlunterricht und als Grundkurs in der Oberstufe unterrichtet. Darstellendes Spiel kann in der Oberstufe viertes oder fünftes Prüfungsfach sein.

Das Fach Darstellendes Spiel übernimmt die Aufgabe Fähigkeiten zu entwickeln, die in verschiedenen Lebensbereichen wichtig sind. Theaterspielen findet immer in einem engen Kontext von Beobachten, Wahrnehmen, Erinnern, Empfinden, Reflektieren und Kommunizieren statt. So werden kommunikative und soziale Kompetenzen wie Teamfähigkeit, Mitverantwortlichkeit für den Gruppenprozess, Solidarität mit Mitschülerinnen und Mitschülern als notwendige Voraussetzung für das Gelingen von Projektarbeit gestärkt. Die Schülerinnen und Schüler entwickeln dabei ihre verbale und auch körpersprachliche Ausdrucksfähigkeit sowohl im mündlichen bzw. schriftlichen Sprachgebrauch als auch im darstellenden Ausdruck weiter und lernen, dass Miteinander-Kommunizieren nicht nur über Worte erfolgt, sondern auch bestimmt wird durch den Tonfall, die Stimmstärke, das Sprechtempo, die Artikulation, durch eine bestimmte Körperhaltung und
Mimik.

Wahlpflichtfach

Der 2-jährige Kurs verbindet praktische und theoretische Inhalte. Schwerpunkt ist die praktische Erprobung und Entwicklung von Ausdrucksfähigkeit, der Beobachtung und Wahrnehmung von Bewegung, Körpersprache, Stimme, Emotionen sowie das Erfahren von Körper, Raum und Zeit und die Reflexion von Wirkung. Damit die Gruppe spielfähig wird, stehen am Anfang kleine Spiele mit denen die Schülerinnen und Schüler lernen, sich´gegenseitig zu vertrauen. Später werden verschiedene Spieltechniken vermittelt und geübt. Spielsituationen werden improvisiert, Szenen entwickelt und dramatische Textvorlagen beund erarbeitet, präsentiert und ausgewertet. Dabei gewinnt die Auseinandersetzung mit Figuren und Rollen im Laufe des Unterrichts zunehmend an Bedeutung. Ziel soll eine Aufführung am Ende des 2-jährigen Kurses sein.
Das Fach vermittelt aber auch in Verbindung mit dem Fach Deutsch Kenntnisse über den Aufbau eines Dramas und die Gattungen der dramatischen Literatur. Exkursionen geben Einblick in den Theaterbetrieb, seine Organisationsstruktur und die Berufe am Theater. Besuche von Theateraufführungen geben Impulse für das eigene szenische Handeln und
schulen durch eine Vor- und Nachbereitung das kritische Sehen.

Grundkurs

Darstellendes Spiel ist in der Oberstufe kein Abkömmling vom Deutschunterricht im Sinne von intensivem Dramenstudium bzw. zum theaterwissenschaftlich orientierten Arbeiten.  Im Mittelpunkt des Unterrichtes steht die projektorientiert praktisch/szenische Arbeit und das Reflektieren der eigenen Praxis auf der Grundlage von Theatertheorie.

Der Arbeitsprozess soll bewirken, dass die Schülerinnen und Schüler lernen, sowohl ihre Lebenswelt als auch sich selbst und ihre Rolle darin aus veränderter Perspektive zu erleben und zu reflektieren.
Es gibt drei Inhaltsbereiche im Fach Darstellendes Spiel, welche sich mit unterschiedlicher Gewichtung spiralförmig von der Jahrgangsstufe 10 bis 12 aufbauen.

Diese sind:

  1. Schauspielerische Arbeit
  2. Dramaturgie und Inszenierung
  3. Theatertheorie und -geschichte

In diesen Bereichen sollen die Schülerinnen und Schüler durch eigene dramaturgische Auseinandersetzungen mit Texten und formaler und inhaltlicher Analyse sowie durch eigene Theateraufführungen folgendes erwerben:

  • Fähigkeiten und Fertigkeiten in den Grundformen schauspielerischer Darstellung,
  • Grundkenntnisse über die Kunstform Theater und ihre Zeichensysteme,
  • grundlegende Kenntnisse von Theatertheorie und –geschichte.

Erdkunde

Folgende Erdkundelehrer unterrichten zur Zeit an unserer Schule:

Dirk Anders Simone Slamka Jan Henrik Volkmann
Anusha Kahniani Ben Lange

Das Fach Erdkunde wird an der Wöhlerschule in der gesamten 5. Jahrgangsstufe und im ersten Halbjahr der
6.  Jahrgangstufe 2-stündig unterrichtet.  Anschließend wird das Fach in der 8. Klasse mit wiederum 2 Wochenstunden fortgeführt.

Schülerinnen und Schüler, die darüber hinaus Interesse an geographischen Themen haben, können in der 8.  und 9. Jahrgangsstufe auch einen WU (Wahlunterricht)-Kurs mit erdkundlichem Schwerpunkt wählen.

In der 10. Jahrgangsstufe (Einführungsphase der Oberstufe) kann das Fach Erdkunde als freiwilliges Fach mit nochmaligem 2-stündigen Unterricht  belegt und bis zum Erreichen des Abiturs beibehalten werden.

In den letzten Jahren gab es immer wieder Erdkunde-Grundkurse, die bis zum Abitur geführt wurden. Hier wurde das Fach in der schriftlichen Prüfung,  als Präsentationsprüfung, besondere Lernleistung oder als mündliche Prüfung stets angewählt.

Inhaltlich wird die Erdkunde nach dem Motto vom „Nahen zum Fernen“ unterrichtet. In der 5. Klasse geht es räumlich mit dem Thema Hessen und dann dem Thema Deutschland in topographischer und kultureller Sicht los. In der 6. Klasse liegt der Schwerpunkt auf Europa. Hier müssen die Schülerinnen und Schüler in einer Gruppe ein europäisches Land präsentieren. Der Unterricht in der 8. Klasse beschäftigt sich im ersten Halbjahr mit physisch – geographischen Fragestellungen.  Im zweiten Halbjahr soll dann der Schwerpunkt in einer fragengeleiteten Raumanalyse liegen, die in einer Gruppenpräsentation durchgeführt wird. Die dazu nötigen Themen sind im Lehrplan festgeschrieben und beziehen sich auf weltweite Themen mit kulturellem und wirtschaftlichem Schwerpunkt.

Aus dieser Arbeitsweise wird ersichtlich, dass man in dem Fach Erdkunde sowohl methodisch als auch inhaltlich gut auf die Oberstufe vorbereitet wird.

Als Besonderheit verfügt die Wöhlerschule über einen eigenen Erdkundefachraum, in dem auch Computerarbeitsplätze zur Verfügung stehen.

Soweit die Informationen zum Fach Erdkunde.

Mit freundlichen Grüßen

Dirk Anders

Politik und Wirtschaft

Mittelstufe

Der Unterricht in „Politik-und Wirtschaft“ beginnt an der Wöhlerschule in der 7. Jahrgangsstufe. In der 7. und 8. Klasse findet der „PoWi“-Unterricht durchgehend zweistündig, in der 9.Klasse dann dreistündig statt. Einen Überblick über Themen und Fragen des „Politik- und Wirtschaftsunterrichts“ findest Du hier.

In der 9. Klasse absolvieren alle Schülerinnen und Schüler ein dreiwöchiges Betriebspraktikum. Der Praktikumsbericht ersetzt die Klassenarbeit im ersten Halbjahr der 9. Klasse.

Auf diesen Seiten findest Du auch nützliche Tipps für die Vorbereitung und das Halten von Referaten und einen Überblick über besondere Projekte, die in der Mittelstufe regelmäßig an unserer Schule durchgeführt werden.

 

Oberstufe

Der Unterricht im Fach „Politik und Wirtschaft“ gliedert sich – der Oberstufenstruktur entsprechend – in zwei Halbjahre der Einstiegsphase (E-Phase) und in vier Halbjahre der Qualifikationsphase (Q-Phase). Die erworbenen Notenpunkte in der Qualifikationsphase sind prinzipiell abiturrelevant, d.h., sie gehen in die Berechnung der Abiturnote ein; sofern Sie die Kurse nicht abwählen.

Wie viele andere Fächer können Sie „Politik und Wirtschaft“ sowohl als Grund- als auch als Leistungskurs wählen. Nach der Hälfte der Qualifikationsphase (Q2) können sie das Fach „Politik und Wirtschaft“ im Grundkursbereich abwählen. Zu beachten ist, dass sie mindestens zwei Halbjahre in das Abitur einbringen müssen. Der Grundkurs „Politik und Wirtschaft“ findet in der E-Phase zweistündig und in der Q-Phase dreistündig statt. Der Leistungs- bzw. Leistungsorientierungskurs wird in der E-Phase drei- und in der Q-Phase fünfstündig unterrichtet. Einen Überblick über die Unterrichtsinhalte der Oberstufe finden Sie in unserem Schulcurriculum.

Um einen möglichst reibungslosen Übergang in die Oberstufe zu ermöglichen, empfehlen wir Ihnen, sich möglichst frühzeitig mit den Operatoren des Fachbereichs vertraut zu machen. Sie finden auf diesen Seiten neben einer vollständigen Liste und einer kurzen Erläuterung der vom Kultusministerium festgelegten Operatoren auch ein kleines Quiz, bei dem Sie Ihre Kenntnisse überprüfen können. Zusätzlich haben wir einige allgemeine Informationen über Klausuren in der Oberstufe zusammengestellt und eine annotierte Beispielklausur hochgeladen, damit Sie sich einen ersten Eindruck davon verschaffen können, was Sie bei einer Klausur in „Politik und Wirtschaft“ erwartet und worauf sie achten sollten.

Als zusätzliches Angebot haben wir eine Linkliste von Institutionen und Medien zusammengestellt, die Sie bei selbstständigen Rechercheaufträgen unterstützen soll.

Damit Sie eine konkrete Vorstellung von dem Politik- und Wirtschaftsunterricht in der Oberstufe bekommen, haben wir die Ergebnisse von einigen besonderen Unterrichtsprojekten zusammengetragen.

 

Ethik

Unterricht

Das Fach Ethik ist in der Wöhlerschule ein relativ neues Fach. Seit diesem Schuljahr wird Ethik von der fünften bis zur zwölften bzw. dreizehnten Jahrgangsstufe angeboten. Gerade mit der G8-Reform des Gymnasiums waren wichtige Veränderungen nötig.

Das Fach Ethik hat es bisher erfolgreich geschafft, ein angemessenes schulinternes Curriculum zu erstellen und dieses den Veränderungen und Bedürfnissen der Schullandschaft anzupassen. Zu nennen ist die Einführung des verkürzten Abiturs (G8) und das Landesabitur. Aber auch in der Unter- und Mittelstufe sind verschiedene Projekte ins Leben gerufen worden, die manchmal auch nur einmalig waren, aber immer für die SchülerInnen lehrreich und bei diesen häufig nachhaltigen Eindruck hinterließen.

Ein gelungenes Beispiel dafür ist der Abrahamische Trialog. Im Jahre 2009 wurde erstmals ein Abrahamisches Team, bestehend aus einer Jüdin, einer Christin und einer Muslima, in die Aula der Woehlerschule eingeladen, um mit Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 11 einen Abrahamischen Trialog zu führen. Der Trialog soll ein fester Bestandteil der Auseinandersetzung der SchülerInnen mit dem Thema Religion/Religionskritik werden, welches der Lehrplan für den Ethikunterricht der Jahrgangsstufe 11.2 verbindlich vorsieht. Die Referentinnen wurden vom Interkulturellen Rat in Darmstadt vermittelt, durch welchen die Idee der Abrahamischen Teams unter anderem als Folge der aus den Attentaten des 11. September 2001 resultierenden Angst vor dem Islam initiiert wurde. Ziel der Abrahamischen Trialoge ist es, durch öffentlich gelebten interreligiösen Dialog der Irrationalität und Intoleranz zwischen den Angehörigen verschiedener Religionen entgegenzuwirken, Vorurteile zu bekämpfen und gerade Jugendlichen zu zeigen, dass ein toleranter und respektvoller Umgang von Vertretern verschiedener Religionen nicht nur möglich, vielmehr im Schriftgut und in der Tradition dieser Religionen verankert ist. Die Schülerinnen und Schüler erhalten dabei die Möglichkeit, Fragen zu stellen und sich ihrerseits an dem Dialog der Religionen zu beteiligen.

Auch der Einsatz Neuer Medien hat im Fach Ethik Bedeutung erlangt. Als Beispiel kann hier das Unterrichtsvorhaben „Religiopolis“ genannt werden, dass inzwischen in allen Kursen der sechsten Jahrgangsstufe angeboten wird. Die Lernsoftware Religiopolis soll den komplizierten Unterrichtsstoff „Riten der Weltreligionen“ begreifbar – im Sinne von anfassen – machen. Nach zahlreichen Erkundungen über Programme die im Fach Ethik einsetzbar sind, kristallisierte sich heraus, dass die einzig ansprechende Software auf dem Markt „Religiopolis“ ist. Erst durch die Förderung der Deutsche Telekom Stiftung, im Rahmen des Projekts „Schule interaktiv“ wurde die Benutzung des Programm Religiopolis an der Wöhlerschule möglich.

Was aber ist Religiopolis?

Religiopolis ist ein zusammengesetztes Wort aus Religion und Metropole. Es beschreibt, was der Benutzer des Computerprogramms zu erwarten hat. Der Benutzer kann auf Erkundungsgängen durch die virtuelle Stadt Religiopolis eine Fülle von Einzelheiten über Hinduismus, Buddhismus, Judentum, Christentum und Islam, sowie über Lebens- und Glaubensgewohnheiten, Riten und Geschichte der jeweiligen Religion erfahren.

Dabei gehen alle Informationen von Alltags- und Lebensgewohnheiten aus, die für Kinder und Jugendliche nachvollziehbar sind. Beispielsweise wird gezeigt wie eine christliche Familie Weihnachten feiert, der Besuch einer jüdischen Hochzeit, eines islamischen Friedhofs, eines buddhistischen Tempels und es werden Einblicke in das Leben einer Hindufamilie gegeben.

Und was bringt Religiopolis dem Ethikunterricht?

Die Schülerinnen und Schüler brauchen gerade in jungen Jahren eine sinnliche, eine begreifbare Auseinandersetzung mit der Welt und nicht eine abstrakte, nur auf Texten basierende. Genau dies kann die Schule, d.h. der Ethikunterricht, beim Thema Religion nicht leisten. Bei einem Umfang von 14 Stunden für die Unterrichtsreihe ist es nicht möglich, alle Gotteshäuser der fünf Weltreligionen zu besuchen oder Vertreter in die Schule einzuladen. Das Computerprogramm Religiopolis bietet eine zwar nicht anfassbare, aber doch erfahrbare „Wirklichkeit“ und eine Fülle von Informationen. Es bietet zudem eine multimedial gut aufgearbeitete „Landschaft“ in der die Informationen durch Bilder, Filmausschnitte und Hörbeiträge anschaulich gemacht werden. Natürlich bleiben die realen Besuche von Gläubigen in der Schule oder Exkursionen zu Glaubensstätten ein unerlässlicher Aspekt des Ethikunterrichts, aber Religiopolis leistet einen wichtigen Beitrag die Weltreligionen begreifbar zu machen.

Als Nebenprodukt des Ethikunterrichts ist die Philosophie-AG entstanden. Sie besteht nun seit über vier Jahren in der Wöhlerschule. Ausgangspunkt jedes Themas sind Fragen und/ oder Wünsche der SchülerInnen. Verschiedene Themen, wie z.B. Bioethik, Straftheorien, Logik, politische Philosophie und Tod, haben wir uns gewidmet. Das Ziel der Philosophie-AG ist das Philosophieren selbst.

Der Ethikunterricht leistet damit einen wichtigen Beitrag für das gute Klima an der Wöhlerschule, auch oder gerade weil die Ziele und Inhalte des Ethikunterrichts häufig nur schwer überprüfbar sind.

Mathematik

Matheraummathefachschaft klein

An der Wöhlerschule gibt es einen Mathematikraum (R. 505), der zu seinen Öffnungszeiten für Euch geöffnet ist. Während der Öffnungszeiten ist eine Mathematiklehrkraft anwesend, die gerne Eure Fragen beantwortet.

Ein Blick in den Matheraum:

mathefachraum_jan2011

Die Matherialsammlung des Mathematikraums umfasst verschiedene Mathematikbücher für alle Jahrgangsstufen. Außerdem stehen Ordner mit Aufgabensammlungen und Lösungen zur gezielten Übung für den Unterricht, für die Vorbereitung auf Wettbewerbe und zur Vorbereitung auf das Abitur zur Verfügung. Des weiteren stehen Computer für Euch bereit.

matheraum2

Die gemütliche Sitzgelegenheit lädt ein zum Schmökern in den Materialien und bietet die Gelegenheit zu einem Austausch über Mathematik in entspannter Atmosphäre.

matheraum1

Der Mathematikraum wird vormittags für Mathematikkurse zum Unterricht genutzt.

Mathe-AG

Mathe macht Spaß!

Diese Auffassung vertreten unter den Freunden der Mathematik die Schülerinnen und Schüler der fünften Klassen der Wöhlerschule, die in diesem Schuljahr an der Mathe–AG teilnehmen. Hier haben wir Zeit für mathematische Inhalte, die im normalen Matheunterricht in der Regel leider keinen Platz haben.
Wir beschäftigen uns mit Knobelaufgaben, mathematischen Rätseln, Legespielen wie Tangram, dem Erkennen von Regelmäßigkeiten bei Zahlenreihen. Wir lernen magische Quadrate wie Sudokus kennen und trainieren unser logisches Denken.
Hin und wieder versuchen wir uns auch an mathematischen Basteleien wie dem dreisimensionalen Fröbelstern. Außerdem spielen wir auch, zum Beispiel mit Somawürfeln und Tangramblättchen.
Daneben hinterfragen wir das geschickte Vorgehen bei Spielen wie 4 gewinnt, Master Mind und Set.

Ein weiterer Bestandteil der Mathe – AG ist die Vorbereitung auf Wettbewerbe wie die Mathe-Olympiade oder den Känguru-Wettbewerb.

Den Termin für die Mathe – AG ist donnerstags von 14.00-15.30 Uhr. Sie findet im Matheraum (R. 505) statt und richtet sich an Schülerinnen und Schüler der fünften Klassen, die Freude am Knobeln, Rätseln und Herausfinden von Zusammenhängen  haben. Komm doch mal vorbei und entdecke deine Begeisterung für Mathe!

Katrin Neuhäusel (Mathematiklehrerin der Wöhlerschule)

Ein paar Bilder der Mathe-AG (Schuljahr 2009/2010)….

matheag1

..und zur Entspannung beim Spielen…

matheag4 matheag3

 

 

 

 

 

 

 

Mathematikaufgabe des Monats

Jeden Monat gibt es eine „Mathematikaufgabe des Monats“. Wer die Aufagben regelmäßig löst, kann Preise gewinnen. Das Aufgabenblatt kannst du von deiner Mathelehrerinnen oder deinem Mathelehrer bekommen. Außerdem hängt es im Schaukasten vor dem Matheraum (505) und ist im Sekretariat zu erhalten.

Hier siehst du eine Beispielaufgabe:

mdadm

Kompetenzorientierter Unterricht in Mathematik

Kompetenzorientiert unterrichten bedeutet, dass Schülerinnen und Schüler im Unterricht mathematische Kompetenzen erwerben, die sich an den bundesweiten Bildungsstandards orientieren und vergleichend überprüft werden können.

Um an der Wöhlerschule den kompetenzorientierten Unterricht zu fördern, hat die Fachschaft Mathematik  mit sehr großer Mehrheit beschlossen, an dem Projekt „Kompetenzorientiert unterrichten in Mathematik und Naturwissenschaften“ vom 1.8.2009 bis zum 31.07.2011 teilzunehmen. In der Wöhlerschule und auf regionaler Ebene finden in diesem Zusammenhang Fortbildungen statt. Die erste Fortbildung wurde zu Beginn des 2. Schulhalbjahres 2009/2010 durchgeführt.

Die Fachgruppe profitiert von Erfahrungen und Material aus der Arbeit in den SINUS-Modellversuchen sowie vom Austausch in regionalen Schulsets. Die Fachgruppe erhält Materialien aus den hessischen Vorgängerprojekten und nach Verfügbarkeit auch aus den Materialpools anderer Bundesländer.

Mit dem Projekt „Kompetenzorientiert unterrichten in Mathematik“ erhalten die Lehrerinnen und Lehrer die Gelegenheit zur Teilnahme an fachlichen und Prozess begleitenden Fortbildungen. Die Fortbildung gliedert sich in Pflichtmodule und in Wahlmodule.

Pflichtmodule:

  • Kompetenzen – Bildungsstandard, Perspektiven
  • Ziele setzen – Diagnostizieren und Fördern
  • Planung einer kompetenzorientierten Unterrichtseinheit

Wahlmodule:

  • Basiskompetenzen festigen
  • Lernumgebungen
  • Mathematik und Sprache
  • Kompetenzorientierte Klassenarbeiten

Weitere Informationen finden Sie auf der offiziellen Homepage des Projekts „Kompetenzorientiert unterrichten in Mathematik“ vom Kultusministerium Hessen. link: http://www.kou-hessen.de/

Zu den allgemeinen Kompetenzen im Mathematikunterricht gehören:

(K1) Mathematisch argumentieren

  • sich Fragen zu stellen, die für die Mathematik charakteristisch sind (Gibt es…?, Wie verändert sich…?, Ist das immer so…?) und Vermutungen begründet äußern,
  • mathematische Argumentationen entwickeln (wie Erläuterungen und Begründungen),
  • einen Lösungsweg beschreiben und begründen

(K2) Probleme mathematisch lösen

  • Vorgegebene und selbst formulierte Probleme bearbeiten,
  • Geeignete heuristische Hilfsmittel, Strategien und Prinzipien zum Problemlösen auswählen und anwenden,
  • die Plausibilität der Ergebnisse überprüfen sowie das Finden von Lösungsideen und die Lösungswege reflektieren.

(K3) Mathematisch modellieren

  • den Bereich oder die Situation, die modelliert werden soll, in mathematische Begriffe, Strukturen und Relationen übersetzen,
  • in dem jeweiligen mathematischen Modell arbeiten,
  • Ergebnisse in dem entsprechenden Bereich oder der entsprechenden Situation interpretieren und prüfen.

(K4) Mathematische Darstellungen verwenden

  • verschiedene Formen der Darstellung von mathematischen Objekten und Situationen anwenden, interpretieren und unterscheiden,
  • Beziehungen zwischen Darstellungsformen erkennen,
  • unterschiedliche Darstellungsformen je nach Situation und Zweck auswählen und zwischen ihnen wechseln.

(K5) Mit symbolischen, formalen und technischen Elementen der Mathematik umgehen

  • mit Variablen, Termen, Gleichungen, Diagrammen, Tabellen arbeiten,
  • symbolische und formale Sprache in Alltagssprache übersetzen und umgekehrt,
  • Lösungs- und Kontrollverfahren ausführen,
  • mathematische Werkzeuge sinnvoll und verständig einsetzen.

(K6) Kommunizieren

  • Überlegungen, Lösungswege bzw. Ergebnisse dokumentieren, verständlich darstellen und präsentieren,
  • die Fachsprache adressatengerecht verwenden,
  • Äußerungen von anderen und Texte zu mathematischen Inhalten verstehen und überprüfen.

Quellen:
http://www.lernstand.hamburg.de/index.php/article/print/276
Bildungsstandards für den mittleren Bildungsabschluss, HKM 2004; Bearbeitungen durch SINUS-Mitarbeiter 2006/2007; Fortbildungshandreichung AG Prof. Blum, Universität Kassel 2007

Eltern und Mathematik

Eine am IPN (Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften an der Universität Kiel) durchgeführte Studie hat ergeben:

Kinder von Eltern mit Mathematikkompetenz profitieren durch

  • die Wertschätzung von Mathematik im Elternhaus,
  • günstigere mathematikbezogenene Lern- und Autonomieunterstützung durch die Eltern,
  • weniger Leistungsdruck in Mathematik, der auf die Kinder ausgeübt wird,
  • mehr kulturelle Aktivitäten wie z.B. Museumsbesuche.

Diese Merkmale sind wesentlich für ein hohes mathematisches Kompetenzniveau bei Kindern.

Aus der Studie kann man damit folgern, dass Eltern, die nicht über Mathematik-Kompetenzen verfügen, ihren Kindern wie folgt beim Erwerb der Mathematikkompetenzen, die immer wichtiger werden, wie folgt unterstützen können:

  • Mathematik Wert schätzen,
  • den Kindern eine  mathematikbezogenene Lern- und Autonomieunterstützung geben,
  • keinen überzogenen Leistungsdruck im Fach Mathematik auf die Kinder ausüben,
  • kulturelle Aktivitäten wie z.B. Museumsbesuche.

Wer jetzt Interesse bekommen hat, die Studie genauer zu betrachten, findet hier weitere Informationen

http://pisa.ipn.uni-kiel.de/eltern/index.html

Biologie

Unser Biologieunterricht verfolgt folgende vier Ziele:

  • Vermittlung eines lebensnahen, soliden biologischen Basiswissens
  • Einführung in naturwissenschaftliches Arbeiten und Denken
  • Förderung des selbständigen Arbeitens und sozialer und methodischer Kompetenzen
  • naturnahes Arbeiten im Freiland

Daher nimmt in der Wöhlerschule, einem Gymnasium mit naturwissenschaftlichem und ökologischem Schwerpunkt, die Biologie eine besondere Stellung ein. Neben der Behandlung der in den Richtlinien verbindlich vorgeschriebenen Inhalte, gibt es viele Aktivitäten, die darüber hinausgehen.

So wird in den 5. Klassen in der Regel ein Baumtagebuch angefangen, das die Veränderungen eines Baumes im Laufe eines Kalenderjahres dokumentiert. In Zusammenarbeit mit anderen Fächern wie Deutsch, Mathematik Kunst und Musik wird dieses Tagebuch um Gedichte, Berechnungen, Bilder und Lieder ergänzt, so dass am Ende ein fächerübergreifendes Baumbuch  entsteht. In manchen Klassen wird ein „Tierbuch“ erstellt, in dem sowohl biologische als auch andere, fächerübergreifende Aspekte einer Tierart durch Wort und Bild festgehalten werden.

In der Jahrgangsstufe  6 untersuchen Schülerinnen und Schüler das Brutverhalten von Meisen live in ihren Nistkästen. Dabei wird die Meisenentwicklung von der Eiablage bis zum Verlassen des Nestes computerunterstützt  und mit Hilfe von Kameras dokumentiert und kann von den Kindern auch direkt in den Biologiestunden ausgewertet werden. Die dabei täglich neu entstandenen Videosequenzen bieten einen fantastischen Einblick in das Leben unserer einheimischen Vögel.

Ökologische Untersuchungen am schuleigenen Teich ermöglichen es den 7. Klassen, erste Erfahrungen im Bereich der Gewässeranalyse zu machen. Dort werden dann auch mit Hilfe von Mikroskopen und Stereolupen „unsichtbare Phänomene“ sichtbar gemacht. Dabei erleben die Schüler einen Blick in eine fantastische Welt weitgehend unbekannter Mikroorganismen und zum Teil bizarrer Lebensformen.

In der Jahrgangstufen 8  findet zu Gunsten der Naturwissenschaften Chemie und Physik kein Biologieunterricht statt. Das in diesen beiden Fächern erworbene Wissen kommt den Schülerinnen und Schülern aber in der 9. Klasse und in der gymnasialen Oberstufe zu gute und ermöglicht ihnen insbesondere im Kursunterricht das Verständnis biochemischer und biophysikalischer Phänomene.

In der Oberstufe verändern sich im Biologieunterricht sowohl die Betrachtungsweise als auch die Herangehensweise an biologische Strukturen und Prozesse. Lag der Schwerpunkt in der Unter- und Mittelstufe auf der Untersuchung des Baus von Organismen, der diversen Funktionen sowie ihrer Lebenswelt, so werden dagegen im Oberstufenunterricht auf einer wissenschaftlich tiefgehenderen Ebene zelluläre und molekulare Aspekte verstärkt untersucht. Hier ist  – wie oben bereits gesagt – physikalisches und chemisches Grundlagenwissen unabdingbar. Das schon in der Unter- und Mittelstufe geförderte, selbständige Arbeiten hat in der Oberstufe einen hohen Stellenwert. Im Vordergrund des Unterrichts stehen eigenständiges Erarbeiten von Faktenwissen aus verschiedenen Quellen, eigenständiges Recherchieren, Planen, Durchführen und Auswerten von Untersuchungen und Experimenten. All dies selbstverständlich in zunehmendem Maße durch Arbeit an und mit digitalen Medien, z.B. auch mit Computern im Unterricht. Dazu kommt als wichtiges fächerübergreifendes Ziel der Erwerb einer guten Methodenkompetenz. Kursschüler lernen auch im Biologieunterricht verschiedene Formen gemeinsamer Arbeit:

  • produktorientierte Gruppenarbeit,
  • Diskussion,
  • Moderation,
  • Referieren,
  • mediengestütztes Präsentieren u.a.m..

Chemie

Allgemein

Zu den ständigen Chemielehrerinnen und –lehrern gehören folgende Personen:

    • Dirk Anders
    • Uwe Bahl
    • Michael Buss
    • Annette Georgii
    • Sigrid Heinz
    • Nina Hoffmann
    • Rüdiger Klein

Simone Slamka

Bis zum nächsten Update,
Dirk Anders
and@woehlerschule.de

Besuche an der Wöhlerschule

VGF besuchte die Wöhlerschule

Wie im letzten Jahr fuhren zwei Fahrzeuge der Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF) auf den Schulhof der Wöhlerschule. Die Mitarbeiter der VGF stiegen aus und direkt vor dem Schwimmbad fingen sie an Gleisschwellen und zwei Schienenstücke zu verlegen.
In der zweiten Stunde betraten drei siebte Klassen den Schulhof und ließen sich von Herrn Rakowski erklären, was in der nächsten Stunde passieren würde.
In den siebten Klassen wurde das Thermitverfahren im Chemieunterricht behandelt. Eine Redoxreaktion mit der die VGF alle Schienen in Frankfurt zusammenschweißt. Diese großtechnische Anwendung sollten unsere Schüler heute kennenlernen. Zunächst wurden die Gussformen an den Schienen angebracht und die Schamotte erhitzt um sie zu trocknen und für die eigentliche Reaktion vorzubereiten. Anschließend wurde ein großer Tiegel, gefüllt mit Aluminiumgrieß und Eisenoxid, über die Gussform gestellt. Eine spezielle Wunderkerze diente als Zündung in dem großen Tiegel. Im Inneren des Tiegels startete die Reaktion sofort. Bei der oberen Öffnung war eine helle Leuchterscheinung und Funkenregen zu sehen. In dieser Phase konnte man die Reaktion weder stoppen noch löschen. Es wurden bis zu 2400°C erreicht. Zwei Sekunden später floss das flüssige Eisen in die Gussform.
Ein spektakuläres Schauspiel, das die VGF den siebten Klassen bot.
Noch während das Eisen heiß war, wurden die Gussformen abgeschlagen und die überstehenden Reste der neuen Verbindungsstelle entfernt.
Herr Rakowski erklärte, dass dies im realen Betrieb auch so sei und dass bereits 20min nach dem Zusammenschweißen wieder U-Bahnen über das Gleis fahren können. Vom heißen Eisen durften sich die Schüler durch vorsichtiges Nähern persönlich überzeugen. Damit war die Vorführung beendet.
In der nächsten Stunde bereiteten die Mitarbeiter die Schienen für eine weitere Vorstellung wieder vor. Dafür verwandten sie Schneidbrenner. Der Funkenflug lockte immer wieder neugierige Schüler aller Jahrgangstufen an.
Herr Rakowski und sein Team beantworteten gerne immer wieder die vielen Fragen der Schüler. Nach der großen Pause durften die anderen siebten Klassen die Vorführung ebenfalls erleben.

Bilder

Mint-Rallye

1

Bild 1: Alle sind aktiv dabei

2

Bild 2: Die Teebeutelrakete

3

Bild 3: Ein Farbenspiel

4

Bild 4: Münzen vergolden

5

Bild 5: Die Stempelvergabe für durchgeführte Versuche

Tag der offenen Tür

Auch am  sogenannten„Tag der offenen Tür“ ist die Chemie mit Elan dabei.

Hier einige Impressionen:

6

Bild 6: Der Fettbrand

7

Bild 7: Die Etherrutsche

8

Bild 8: Bei Demoversuchen schaut man zu und genießt

9

Bild 9: Die singende Dose

10

Bild 10: Die Etherrutsche in Aktion

Ich hoffe, dies gibt Ihnen einen Einblick vom Arbeiten in der Fachschaft Chemie. Für Fragen und Anregungen sind wir wie immer dankbar. Bitte schreiben Sie uns eine Mail an woehlerchemie@web.de

Netzwerk Chemie im Kontext (ChiK)

In Deutschland sind in den vergangenen Jahren zahlreiche Initiativen zur Verbesserung des Unterrichts entwickelt worden, die aber kaum Eingang in die Schulpraxis gefunden haben.

Unter der Leitung des IPN in Kiel in Kooperation mit der Universität Dortmund und der Universität des Saarlandes wird daher ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und den beteiligten Ländern gefördertes Forschungsprojekt durchgeführt.
Dieses Projekt verwirklicht eine Strategie zur Einführung und Umsetzung neuer Konzeptionen in die Schulpraxis am Beispiel vonChemie im Kontext, die sich durch folgende Punkte auszeichnet:

  • Lehrerinnen und Lehrer der Wöhlerschule bilden mit Personen aus der Lehrerbildung und der universitären Schulforschung, der Lehrerfortbildung und der Schulaufsicht eine Arbeitsgruppe;
  • diese Arbeitsgruppe arbeiten gemeinsam an der schulischen Umsetzung und Evaluation (selbst-) formulierter Ziele.

In der Arbeitsgruppe sind 12-16 Lehrerinnen und Lehrer aus 6-8 Schulen beteiligt. Aus der Wöhlerschule arbeiten drei Lehrkräfte mit. Damit sollen Kooperation, Austausch und gegenseitige Unterstützung im Schulalltag angeregt und ermöglicht werden.
Es geht demnach nicht um die Einführung einer „fertigen“ Konzeption in die Schulpraxis, sondern um eine gemeinsame und fortlaufende Weiterentwicklung des Chemieunterrichts durch eine veränderte Gestaltung, Erprobung und gemeinsame Reflexion.

Es gibt hierzu eine begleitende Evaluation. Ziel dieser begleitenden Evaluation ist es, dass die Lehrenden sich selbst Schwerpunkte und Ziele zur Verbesserung ihres eigenen Unterrichts setzen und dass Möglichkeiten entwickelt und erprobt werden, mit denen sich die Fortschritte in Hinblick auf die Zielumsetzung verfolgen lassen.´

Mögliche Schwerpunkte der Evaluation sind:

  • „Mit welchen Methoden lässt sich die Verständnisentwicklung auf Seiten der Schülerinnen und Schüler verfolgen und beurteilen? Auf welche Weise kann dieser Aufbau des Verständnisses gefördert und unterstützt werden?“
  • „Welche primären Zielsetzungen verbinden Lehrkräfte mit dem Ansatz von Chemie im Kontext  und wie kann das Erreichen dieser Ziele überprüft werden?“

Weitere Informationen findet man auf der auf der Webseite von Chemie im Kontext.

Das Chemie-Praktikum in der Jahrgangsstufe 7 an der Wöhlerschule

Schon frühzeitig wurde an der Wöhlerschule im Fach Chemie ein Schwerpunkt im experimentellen Arbeiten gesehen. So fanden z.B. zusätzliche Experimental-Arbeits-gemeinschaften statt. Diese Tradition sollte Mitte der 90-iger Jahre durch Unterricht im Praktikumsstil erweitert und festgeschrieben werden. Hierzu sollte der Unterricht in den Klassen 9 in Chemie und Physik jeweils mit der Hälfte der Schülerinnen und Schüler wechselweise durchgeführt werden. So war gewährleistet, dass man mit maximal 16 Schülerinnen und Schülern in kleinen Gruppen experimentieren konnte. Durch diese Unterrichtsform wollte man das forschend-entwickelnde Lernen fördern. Auch sollten die Schülerinnen und Schüler eine gewisse Selbstständigkeit beim Experimentieren erlangen. Diese Unterrichtspraxis wird bis heute dadurch realisiert, dass jeweils eine halbe Klasse wöchentlich wechselnd zwei Stunden Chemie bzw. Physik erhält. Dazu wird noch je eine Wochenstunde Chemie und Physik in voller Klassenstärke unterrichtet. Mittlerweile ist man mit der Praktikumsphase schrittweise in den Anfangsunterricht gerutscht. So beginnt der Chemieunterricht seit 2007 mit dem Praktikum in der Jahrgangsstufe 7. Dies ist eine Folge der Verkürzung der gymnasialen Schulzeit.
Der erste Teil des Praktikums widmet sich wichtigen Stoffeigenschaften und gängigen Trennverfahren. An dieser Stelle wird auch der sichere und sorgfältige Umgang mit Chemikalien und Geräten trainiert, sowie Gefahrenpotentiale im Labor aufgezeigt.
Der zweite Teil des Praktikums beschäftigt sich mit chemischen Reaktionen und deren Merkmalen. Dabei geht die Bandbreite von der Untersuchung brennender Kerzendochte bis hin zu einfachen Redox-Reaktionen von Metallen und Nichtmetallen.
Der Schwerpunkt liegt auf Schülerexperimenten, wird jedoch aus Sicherheitsgründen hin und wieder durch Lehrerexperimente ergänzt. Für die meisten Versuche liegen Arbeitsblätter mit Versuchsbeschreibungen, weiteren Aufgaben und Anregungen vor. Diese werden von Zeit zu Zeit inhaltlich und organisatorisch überarbeitet.
Die zusätzliche Einzelstunde dient der Vermittlung wichtiger theoretischer Inhalte und der Nachbesprechung offen gebliebener Praktikumsfragen. Pro Halbjahr ist ein schriftlicher Leistungsnachweis vorgesehen, der sich aus den Inhalten des Praktikums und der Theoriestunden zusammensetzt.

Forschungsmikroskop

Die Wöhlerschule bekam 2006 mit Unterstützung der Deutsche Telekom Stiftung im Rahmen des Projekts „Schule interaktiv“ ein Forschungsmikroskop der Firma Olympus mit einer passenden digitalen Kamera, inklusive Steuerungs- und Bearbeitungssoftware. Kurz darauf folgten drei weitere kleinere Mikroskope ähnlicher Bauart. Die Sammlung konnte 2009, im Rahmen einer Fortbildung, um ein weiteres Gerät mit LED-Beleuchtung ergänzt werden.

Die Arbeiten begannen 2006 mit Schülern eines Chemie-Grundkurses. Hieraus bildete sich bald die erste Mikroskop-AG. Zunächst wurden unterschiedliche Bereiche aus Physik, Chemie, Biologie, Medizin und Kristallographie auf praxistaugliche Projekte hin untersucht. Dazu wurden beispielsweise Kristalle auf dem Objektträger gezüchtet, deren Wachstum beobachtet und mit der Kamera festgehalten. Weiterhin konnten Gesteinsdünnschliffe in polarisiertem Licht untersucht werden. Im Bereich der Biologie führten Heuaufguss-Experimente zu faszinierenden Aufnahmen verschiedenster Mikroorganismen. Die Bewegung einer Amöbe konnte in einer kleinen Filmsequenz festgehalten werden. Schließlich wurde ein Schwerpunkt der Arbeit auf die Erforschung der Mikroorganismen des Wöhler-Teichs gelegt, wobei viele schöne Aufnahmen zustande kamen.
Erste Ergebnisse wurden an einem Tag der offenen Tür in Form von Postern und Fotographien präsentiert.
In der folgenden Zeit wurden die Geräte auch im Rahmen des Wahlpflichtunterrichts Forschen und Experimentieren in der Sekundarstufe I eingesetzt. Eine Arbeit beschäftigte sich mit der Verteilung und Veränderung des Chlorophylls in Blättern, eine andere mit der Wirkung verschiedener Chemikalien und Haarfärbemittel auf menschliche Haare.

Im Chemieunterricht der Sekundarstufe II besprochene Naturstoffe wie Stärke wurden direkt in geeigneten Pflanzenzellen nachgewiesen. Aber auch Farbstoff tragende Organellen  in Paprikazellen, Orangenschale und Karotten ließen sich gut innerhalb eines Farbstoff-Kurses  fotographisch dokumentieren.

Mittlerweile konnten mit Unterstützung der Telekom-Stiftung Fortbildungen für interessierte Kolleginnen und Kollegen zum Thema Mediengestützte Mikroskopie durchgeführt werden. Dabei wurden Lösungen zur Aufnahme und Präsentation mikroskopischer Bilder im Unterricht vorgestellt und diskutiert.

2009 formierte sich eine neue Mikroskop-AG aus Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe I. Nach gründlicher Einarbeitung in Mikroskop-Technik und Arbeitsmethoden wurden mögliche Zukunftsprojekte angedacht und diskutiert.

Die „Erforschung“ der Mikroorganismen des Wöhler-Teichs hat nach wie vor hohe Priorität, da bislang noch wenig systematische Untersuchungen vorliegen. Eine weitere, sehr interessante Projektidee bezieht sich auf die Bienen der Wöhlerschule. Mit Hilfe mikroskopischer Pollenanalysen im Honig könnten Rückschlüsse auf die Lieblings-Futterstellen der Wöhler-Bienen gezogen werden. Hierbei wird die Mikroskop-AG sicherlich dankbar sein für weitere Anregungen und tatkräftige Unterstützung.

Informatik

Entwicklung des Informatikunterrichts

Hier eine kleine Übersicht über die Entwicklung des Informatikunterrichts an der Wöhlerschule

 Jahr  Informatik
 1977  Erste PC-Arbeitsgemeinschaft
 1982  PC-AG für 9.-12. Klasse
 1984  Das Fach Informatik wird an der Wöhlerschule als AG eingeführt
 1985  Im Wahlpflichtunterricht der Klassen 9 und 10 wird Informatik angeboten
 1986  Informatik wird als Grundkurs in den Jahrgangsstufen 11 bis 13 angeboten
 1996  Erste Internet-AG
 1997  IKG-Unterricht wird für alle 8. Klassen in der Wöhlerschule angeboten
 2002  Der IKG-Unterricht wird in alle Fächer des 5. und 6. Schuljahres integriert.
 2005  Der erste Leistungskurs Informatik wird in der Wöhlerschule eingerichtet
 2007  Der erste Referendar in Informatik wird an der Wöhlerschule ausgebildet und besteht im Jahr 2009 sein Examen
 2009  Die Informatik zieht in neue Unterrichtsräume im 1. Trakt im 1. Stock (R112 und R113/114). Die alten Räume der Informatik werden   an die Kunst (R011) und an die Physik (R012) abgegeben.

Unterrichtsangebot

Klasse/Jahr-gangsstufe

Angebot

Umfang

Inhalte

5

Medienerziehung

1 Halbjahr

2 Wochenstd.

Einführung, Textverarbeitung Textgestaltung, Internet, Risiken

5 bis 7

IKG-Inhalte im Pflichtunterricht

Tabellenkalkulation, Präsentation, Internetrecherche

8

Wahlunterricht

2 Wochenstd.

U.a.Aufbau/Funktion von ComputernProgrammieren in graphischer Umgebung, auch mit Robotern
Textbasierte Programmiersprache
„Endlichen Automaten“

9

10

Informatik als

Leistungs- oder

Grundkurs

LK: 3 bzw. 5

Wochenstd.,

GK: 2 Wochenstd.

Netzwerke/InternetProgrammierungObjektorientierungDatenbankenLogische Programmierung;Theoretische Informatik

11

12

Internet

Die Wöhlerschule besitzt seit 1996 einen Internetzugang. Zunächst war nur ein Rechner (Pentium I, 133MHz) per Modem angeschlossen. Später wurde Dank der Aktion „Schulen ans Netz“ eine ISDN-Verbindung geschaffen, so dass 1997 im Informatikraum R011 mit zunächst 16 Rechnern das Internet gleichzeitig genutzt werden konnte. 1998 wurde ein NT-4.0 Server mit Proxy 2.0 und ein Linux-Kommunikationsserver eingerichtet, mit denen alle PCs der Räume R011 und R012 an das Internet angeschlossen werden konnten. Die anbindung erfolgte über das Netz der Stadt Frankfurt über den Internetzugang der Johann Wolfgang Goethe-Universität. Ab diesem Zeitpunkt war der Internetzugang für die Wöhlerschule kostenlos. Im Jahr 2000 erhält die Wöhlerschule durch T-Online als erste Frankfurter Schule einen kostenlosen TDSL Zugang. Dieser wurde durch Oberbürgermeisterin Petra Roth übergeben und durch die Deutsche Telekom finanziert. Seit Sommer 2005 ist die Wöhlerschule an das Netz der Stadt Frankfurt angeschlossen. Nun steht ein 1MB-Internetzugang über das städtische Netz zur Verfügung. Alle PCs der Schule sind damit verneztzt und können auf das Internet zugreifen.

Seit 1996 hat die Wöhlerschule eine Homepage. Diese ist über eine eigene Domain seit August 1999 unter der Adresse http://www.woehlerschule.de zu erreichen. Seit dem Jahr 2002 besitzt die Wöhlerschule zusätzlich die Domains http://www.woehlerschule.net und http://www.woehlerschule.com. Die Besuchsstatistik der Homepage der Wöhlerschule seit Januar 1999 zeigt die ständig wachsende Bedeutung der Homepage als Informationsquelle für Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer und Eltern. Informierten sich vor 10 Jahren täglich nur wenige auf der Homepage, so sind es heute durchschnittlich 150 bis 200 Besucher pro Tag mit durchschnittlich 700 Seitenzugriffen pro Tag:

Besuchsstatistik vom 25.01.1999 bis 10.07.2009 (Anzahl der Besucher pro Tag):

hp1

Besuchsstatistik vom 11.07.2009 bis 09.01.2010 (Anzahl der Seitenzugriffe pro Tag):

hp2