Medienschule des Monats

Schule@Zukunft würdigt beispielhafte Medienkonzepte in der Region

Wöhlerschule Frankfurt ist Schule des Monats Oktober

In allen Regionen Hessens gibt es Schulen, die in ihrer täglichen Arbeit den Einsatz Neuer Medien und Technologien in vorbildlicher Weise praktizieren. Die Hessische Medieninitiative Schule@Zukunft will mit der Auszeichnung „Medienschule des Monats“ diejenigen Schulen besonders hervorheben, die sich in den Bereichen IT-Ausstattung und Support, Unterrichtsentwicklung sowie Lehrerfortbildung beispielhaft bei der Umsetzung der Zielsetzungen der Medieninitiative engagieren. 

„Unser Anliegen ist es, deutlich zu machen, dass eine wirkliche Qualitätsverbesserung des schulischen Lernens nur durch die konzeptionelle Arbeit und das Engagement vor Ort erreicht werden kann. Hierbei spielen die technische Ausstattung und die pädagogische Nutzung eine gleichermaßen wichtige Rolle. Land und Schulträger wollen mit den Maßnahmen im Rahmen der Medieninitiative Schulen auf Ihrem Weg unterstützen und fördern.“, fasst H. Jochen Hooss für Schule@Zukunft die Zielsetzung der Aktion zusammen. Das Programm-Management wählt in Abstimmung mit dem Hessischen Kultusministerium und den jeweiligen Schulträgern monatlich eine Schule in Hessen aus, die auf der Internetseite der Medieninitiative http://www.schuleundzukunft.de mit ihren Konzepten und Projekten ausführlich vorgestellt wird. Am Jahresende werden alle „Medienschulen des Monats“ mit einem Preis geehrt. Eine Schule erhält einen Sonderpreis.

Im Monat Oktober fiel die Wahl auf die Wöhlerschule, ein Gymnasium der Stadt Frankfurt.
Bürgermeisterin und Schuldezernentin Jutta Ebeling zeigte sich besonders erfreut über die Auszeichnung des Gymnasiums: "Die immensen Anstrengungen der Stadt Frankfurt am Main im IT-Bereich tragen Früchte. Ein kritisch-kreativer Umgang mit Computern ist in der Stadt angesagt, wobei der Einsatz neuer Medien und die Internetnutzung keine Alternative, sondern eine hervorragende Ergänzung zum traditionellen Unterricht sein sollte".
 
Schulleiter Norbert Rehner sieht die Arbeit an seiner Schule bestätigt: „Das medienpädagogische Konzept der Wöhlerschule geht zurück auf das Jahr 1982, in dem der Förderverein der Schule die Anschaffung von vier Computern ermöglichte. In den folgenden Jahren wurde die Ausstattung durch Förderung des Landes, der Stadt Frankfurt, der Telekom und weiterer Elternspenden kontinuierlich ausgebaut und, mindestens genau so wichtig, durch Fortbildungsmaßnahmen erreicht, dass möglichst  viele Kolleginnen und Kollegen eingebunden wurden in die Nutzung den neuen Technologien. Dabei war von Beginn an selbstverständlich – und dies wurde im Medienkonzept der Schule und im Schulprogramm ausdrücklich formuliert - , dass neue Medien nicht zum Selbstzweck eingeführt werden sollen, sondern dass Schülerinnen und Schüler befähigt werden sollen, kreativ und sozial verantwortlich mit Medien umzugehen und dass Neue Medien für Schülerinnen und Schüler sowie für Lehrerinnen und Lehrer zu selbstverständlichen Werkzeugen im Unterrichtsalltag werden sollten.  Die Wöhlerschule wurde deshalb ausgezeichnet als „Top-10-Medienschule“ in Hessen. Ein weiterer Qualitätsschub setzte ein, als die Schule vor drei Jahren von der Deutschen Telekom Stiftung in das Modellprojekt „Schule interaktiv“ aufgenommen wurde. Förderung und Betreuung durch die Stiftung und die TU Darmstadt, die das Projekt wissenschaftlich begleitet, hatten nicht nur eine weitere Verbesserung der Ausstattung zur Folge, sondern auch und vor allem Auswirkungen auf den Unterricht und den Schulalltag in großer Breite. Heute sind alle Fächer und alle Jahrgänge der Schule eingebunden in das Medienkonzept; eine große Zahl von fächerübergreifenden Unterrichtsvorhaben und Projekten stehen ebenso im Zusammenhang damit wie Ausstrahlungen in die ganze Schulgemeinde, wenn z.B. Schüler „Elternkurse im Bereich IT“ anbieten.“
 

Umweltschule

 

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