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Schulen ans Netz Drucken E-Mail

Schulen ans Netz (1995)

Die folgende Seite beschreibt den Einstieg der Wöhlerschule im Jahr 1995 in die Netzwerkarbeit im Projekt "Schulen ans Netz".  Bis heute hat sich viel ereignet. Der Umgang mit dem PC im Unterricht ist für Schülerinnen und Schüler zur Selbstverständlichkeit geworden. Über 200 PCs finden sich heute in der Wöhlerschule. Hier finden sich die Beschreibung aus dem Jahr 1995:

Einstieg
"Umweltgerechte Schulpraxis - Marktplatz zur Präsentation von Möglichkeiten und Konzepten und zum Austausch von Erfahrungen" hieß der Titel des gemeinsamen Projektes der zwölf ökologisch orientierten Schulen Hessens.

Die Projektidee wurde durch die Koordinatoren der ökologisch orientierten Schulen in Hessen gemeinsam aufgestellt und diente als Grundlage unserer Bewerbung bei der Aktion "Schulen ans Netz". Eine zunächst eigenständig erarbeitetes Projekt stellten wir zu Gunsten der uns sehr interessierenden Kooperation mit anderen Schulen zurück und fügten Teile hiervon dem gemeinsamen Antrag hinzu.

Ausstattung
Unsere Schule war mit zehn 486er PCs mit Windows for Workgroups und einem Server mit dem Betriebssystem Novell 3.0 mit fünfzehn 586er PCs mit Windows for Workgroups, einem Server mit Novell 4.0 und einem Lehrerarbeitsplatz ausgestattet. Weitere einzelne PCs waren außer in der Schulverwaltung nicht vorhanden.

Ein einziger Internetzugang über eine analoge Telefonverbindung per Modem gewährte uns bereits den Zugang zum Internet. Die Einrichtung einer schuleigenen Mailbox wurde aufgrund der Möglichkeiten, die das Internet bot, aufgegeben. Durch die Johann Wolfgang Goethe-Universität erhielten wir die Möglichkeit, eine Homepage für die Schule einzurichten. Zudem wurden Schülern und Lehrern kostenlose Internetzugänge mit eigner E-Mailadresse gewährt. Diese erlauben die Nutzung der Internetdienste sowohl zu Hause als auch in der Schule, so daß zu Beginn der Förderung Schüler und Lehrer bereits erste Erfahrungen mit dem Internet privat und im Schulleben sammeln konnten.

 

Förderung durch SaN
Wir freuten uns sehr, als die Nachricht uns erreichte, daß wir eine Förderung erhielten. Zu diesem Zeitpunkt wußten wir nicht, daß nicht alle ökologisch orientierten Schulen berücksichtigt worden waren. Ein Multimedia-PC und die Zusage der Übernahme der Telekommunikationsgebühren sowie die Bereitstellung eines ISDN-Anschlußes bildeten die Grundlagen dafür, mit Hilfe unseres Projektes die Möglichkeiten zu nutzen, die das Internet bietet.

 

Ein verändertes Projekt: Interaktive Hypertextsysteme
Durch die Verzögerung der Bereitstellung des Multimedia-PC und des Internet-Zugangs schob sich der Start des Projektes hinaus. Das störte Lehrer und Schüler wenig, da ja schon einfache Möglichkeiten bestanden, das Internet im Unterricht zumindest offline zu nutzen.

Während der Wartezeit entstand dann ein verändertes Projekt im Rahmen des Informatikunterrichts, das sich der bereits vorhandenen Ausstattung anpaßte und die Möglichkeit nutzte, "offline" mit Schülern zu arbeiten: Die Gestaltung interaktiver Hypertextsysteme.

Der Einstieg in die Algorithmik im Informatikunterricht des Wahlpflichtunterrichts in Klasse 9 und Klasse 10 und auch in der Oberstufe läßt sich durch die Erstellung von interaktiven Hypertextsystemen mit Hilfe der Skriptsprachen JavaScript und Visual Basic Script neu gestalten.

Wenn durch Hypertextsysteme ein Weg zur einfachen Informationsbeschaffung und -verbreitung für praktisch jeden geschaffen wird und durch die vernetzte Struktur dieser Systeme mittels Verweisen und multimedialen Darstellungsformen eine neue Form der Informationsdarstellung gegenüber den linear strukturierten Printmedien zur Verfügung steht, so erweitert die dynamische und interaktive Gestaltung von Hypertexten noch einmal die Leistungsfähigkeit eines Hypertextsystems.

Es gehört also zur Vermittlung von Kenntnissen über Hypertext-Informationssysteme auch die Vermittlung der Möglichkeiten, Grenzen und Mittel zur Gestaltung der interaktiven Komponenten eines Hypertextsystems. Typische Einsatzbereiche und exemplarische Anwendungen von interaktiv aufgemachten Hypertexten kennenlernen, eine problemadäquate Auswahl von Werkzeugen zur interaktiven Gestaltung treffen und diese begründen können und interaktive Hypertextgestaltung als ein Konzept der Informationsdarstellung und -verarbeitung erfahren, sind dabei zu erreichende Lernziele.

Diese Ziele lassen sich schon mit einfachen Mitteln, einem HTML-Editor (z.B. Anansi oder Netscape Gold), einem Browser (z.B. Netscape ab Version 2.0) und einer einfachen Bildverarbeitungssoftware (z.B. LVIEW) im "Offline-Betrieb" auch auf 486 - Rechnern realisieren.

Ein erster Einstieg der Schülerinnen und Schüler mit interaktiver Hypertextsystemgestaltung erfolgte über die Gestaltung von Webseiten mit Formularen und Event-Handlern zur Ereignissteuerung. Zur weiteren Einführung in die Algorithmik im Rahmen des übergeordneten Themas der Beschäftigung mit interaktiven Hypertextsystemen stand die Auseinandersetzung mit steuerbaren Animationen im Vordergrund und sollte dazu dienen, algorithmische Grundstrukturen und Programmiersprachenelemente vorzustellen.

Wenn interaktive Hypertextsysteme Gegenstand des Informatikunterrichts werden sollen, ist das nur durch Vermittlung von Kenntnissen einer Websprache, z.B. JavaScript, möglich. Da sich JavaScript zudem zur objektorientierten oder besser objektbasierten Einführung in die Algorithmik eignet, bieten sich vielfältige Möglichkeiten, Schülerinnen und Schüler mit Objektorientierter Programmierung über die Beschäftigung mit den Objekten von HTML-Dateien bekannt zu machen.

Dynamische Textgestaltung, Steuerung von Layout-Anweisungen, interaktive Webseiten-Gestaltung, Überprüfen von Formulareingaben und deren Auswertung, Ereignissteuerung, Applet-Steuerung, Steuerung von Animationen, Browserprotokolllistenzugriff, Plug-In-Steuerung und die Informationsspeicherung mittels Cookies sind Anwendungsfelder zur Gestaltung interaktiver Hypertextsysteme, die im Informatikunterricht herkömmliche Lehrinhalte ergänzen können und Schüler dazu befähigen, Webseiten interaktiv zu gestalten. Damit gibt die Informatik Schülern Kenntnisse, die sie für die Webseitenerstellung in anderen Schulfächern sinnvoll einsetzen können.

 

Der Multimedia-PC trifft ein - vielen Dank!
Nachdem unser Multimedia-PC eingetroffen und der ISDN-Anschluß verlegt und betriebsbereit war, hatten wir einen schnellen Zugang. Eine Einzelplatzlösung mußten wir aber feststellen, hilft zwar, daß interessierte Schüler und Lehrer auch in der Schule einzeln für ihre Projekte, Arbeiten und Unterrichtsvorbereitungen und zur Demonstration den Internetzugang nutzen können. Ein Einsatz im normalen Unterricht ist aber nur zur Demonstration möglich, sofern ein Overhead-Display vorhanden ist. Dieses wurde durch die Schule angeschafft.

 

Projektbeginn: Marktplatz der ökologisch orientierten Schulen
Erst nach etwa einem Jahr erfolgreicher Arbeit, die durch die Förderung angestoßen aber nicht unbedingt in direktem Zusammenhang mit dem Projekt standen, fand ein erstes Treffen der für das Projekt "Marktplatz der Möglichkeiten" zuständigen Ansprechpartner der Schulen statt. Das lag vor allem daran, daß zum einen bei der ersten Runde nicht alle ökologisch orientierten Schulen gleichzeitig gefördert wurden und die Bereitstellung der Hardware und des ISDN-Anschlußes Verzögerungen erfuhren. Durch die an unserer Schule geleisteten Vorarbeiten konnte dann aber schnell ein erster Entwurf des Marktplatzes durch Schüler geschaffen werden. Zugleich fand auch eine Lehrerfortbildung für die beteiligten Schulen während dieser Treffen statt. Dabei wurden z.B. die Kenntnisse vermittelt, wie HTML-Dateien erstellt werden und wie diese auf einem Server, der an das Internet angeschlossen ist, abzulegen sind und welche Zugriffsrechte eingestellt werden müssen. Die Fähigkeiten der Kollegen im Umgeng mit dem Internet war aber sehr unterschiedlich, einige hatten bereits umfangreiche Homepages erstellt, andere sammelten ihre ersten Erfahrungen im Umgang mit HTML-Editoren und hatten sich bisher nur wenig im Internet bewegt. Durch diese Treffen wurden zunächst Kenntnisse und Ideen ausgetauscht. Erste Ansätze, wie ökologisch orientierten Schulen für ihre Zwecke die Möglichkeiten des Internets nutzen können, wurden erörtert. Dabei ergab sich folgender Plan der gemeinsamen Arbeit für die nächsten Monate:

 

Internet: Neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit für ökologisch orientierte Schulen
Die ökologisch orientierten Schulen in Hessen haben sich mit dem Projektthema "Marktplatz zur Präsentation von Möglichkeiten und Konzepten und zum Austausch von Erfahrungen" an der Aktion "Schulen ans Netz" beworben.

Damit ergeben sich die Bereiche "Kommunikationswege", "gemeinsame Präsentation der Unterrichtsprojekte und der gesammelten Erfahrungen" sowie "Projektbericht und Anschlußförderung", die zur Umsetzung des Projektes bearbeitet werden müssen. Es stellt sich zudem die Frage nach den Inhalten, der technischen Umsetzung und der Einbindung in den Unterricht.

Kommunikation unter den ökologisch orientierten Schulen
Folgende Kommunikationswege stehen zur Verfügung:
Einrichten einer Mailingliste
E-Mail Kontakte herstellen und pflegen
Chat-Forum für Schüler, Lehrer und Eltern
Audio/Video-Konferenzen (im Unterricht) über gemeinsame Projekte
Diskussionspunkte:
In welchem Umfang und zu welchen Anlässen und wie regelmäßig können oder sollen diese Kommunikationswege genutzt werden?
Bei welchen Aktivitäten lassen sie sich sinnvoll nutzen?
Inwiefern können neue Kommunikationsformen bei bereits bestehenden oder geplanten Aktivitäten genutzt werden?
Wie kann die Kommunikation zwischen den ökologisch orientierten Schulen in den Unterricht integriert werden?
Wie läßt sich die Kommunikation auch für andere Schulen öffnen, die am Austausch der ökologisch orientierten Schulen teilhaben wollen?
gemeinsame Präsentation der Unterrichtsprojekte und der gesammelten Erfahrungen Folgende Mittel zur Präsentation im Internet stehen zur Verfügung:
Einrichten einer zentralen und/oder dezentral organisierten Homepage und deren Pflege und Aktualisierung
Einrichten einer Datenbank für Unterrichtsmaterialien
Veröffentlichung des gemeinsamen "Marktplatzes" im Internet an geeigneten Stellen
Diskussionspunkte:
Welche Inhalte sollen präsentiert werden?
Welche Struktur erhält die Homepage der ökologisch orientierten Schulen (dezentral oder zentral)?
Wie läßt sich die Gestaltung der Homepage in den Unterricht einbinden?
Wie offen kann der Marktplatz für andere Schulen sein, die Beiträge zu einer umweltgerechten Schulpraxis besitzen und diese veröffentlichen wollen?
Sollen andere Schulen geworben werden, auch ihre Beiträge im Rahmen des Marktplatzes zu veröffentlichen?
Wie können die Schulen Gelegenheit erhalten, ihre Projekte zu präsentieren, die noch keinen Internetzugang besitzen?
Ausblick

Zunächst läßt sich sehr schnell eine gemeinsame Homepage entwickeln. Diese kann dezentral organisiert sein, so daß auf der gemeinsam verwalteten Homepage Verweise zu den entsprechenden Projektseiten der einzelnen Schulen zeigen. Diese werden wiederum dezentral von den Schulen selbst betreut. Bei Unterrichtsprojekten (z.B. Windenergienutzung), die an den verschiedenen Schulen ähnlich bearbeitet werden, kann man sich auch den Aufbau einer gemeinsamen Homepage zu diesem Thema vorstellen.

Ebenso ist die Veröffentlichung des "Markplatzes" der ökologisch orientierten Schulen an den verschiedenen Stellen im World Wide Web kurzfristig und leicht realisierbar.

Überlegungen zur gemeinsamen äußeren Gestaltung des Marktplatzes, der Aufbereitung der verschiedenen Inhalte, der Aufteilung der Arbeit, des Austauschs der Möglichkeiten, wie die Gestaltung des "Marktplatzes" im Unterricht umgesetzt werden kann, der Austausch technischer Kenntnisse und die Planung gemeinsamer Aktivitäten zur Gestaltung der Homepage sollen Gegenstand regelmäßiger Treffens sein.

Der "Marktplatz" der ökologisch orientierten Schulen Hessens sollte eine Anlaufstelle für alle schulischen Aktivitäten im Umweltbereich werden. Eine Öffnung für Aktivitäten in andern Bundesländern und in anderen europäischen Nationen sollte auf alle Fälle von Anfang an mit berücksichtigt werden.
 

Projektarbeit
Die Arbeit am eigentlichen Projekt geschah zunächst während gemeinsamer Treffen der für die Aktion "Schulen ans Netz" zuständigen Lehrer der ökologisch orientierten Schulen. Sowohl die Ausarbeitung einer inhaltlichen Konzeption (vgl. letztes Kapitel: "Das Internet: Neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit für ökologisch orientierte Schulen") als auch erste Ansätze einer Gestaltung des Marktplatzes sowie die Planung des endgültigen Ortes zur Veröffentlichung des Marktplatzes (vgl. nächstes Kapitel: "Internetzugang für Schulen: Immer noch Probleme" und übernächstes Kapitel: "Der Bildungsserver" ) sind die bisher vorliegenden Ergebnisse dieser Kooperationstreffen.

Vorbereitend wurde im Wahlpflichtunterricht und in der Internet-AG das Erstellen von Seiten für das WWW an folgenden Unterrichtsbeispielen vermittelt: "Die eigene Homepage", "Schüler berichten über Umweltprojekte an ihrer Schule" und "Die Homepage mit JavaScript interaktiv gestalten." Die im Rahmen dieser im Regelunterricht des Wahlpflichtunterrichts (vgl. auch Kapitel: "Ein verändertes Projekt: Interaktive Hypertextsysteme") und in der Internet-AG durchgeführten Projekte können, wenn der Marktplatz seine endgültige Form angenommen hat, entweder direkt oder in überarbeiteter und ergänzter Form aufgenommen werden.

Durch diese Beschäftigung der Schüler mit den Möglichkeiten der Veröffentlichung eigener Produkte hat sich aufgrund der an der Schule bestehenden ökologischen Projekte die Zusammenarbeit mit dem Umweltamt der Stadt Frankfurt ergeben. Die bestehenden Aktivitäten im Bereich der Ökologie und des Umweltschutzes der Wöhlerschule sollen durch Schüler für das Projekt "Umweltlernen online" der Stadt Frankfurt dargestellt werden.

 

Internetzugang für Schulen: Immer noch Probleme
Bei der gemeinsamen Planung stellten wir auch im Zuge der sich in den letzten Monaten gerade im Raum Frankfurt ergebenden Diskussion um den Internetzugang die Frage, welche Möglichkeiten des Zugangs zum Internet uns noch in den nächsten Jahr möglich und finanzierbar sind. Insbesondere benötigen die ökologisch orientierten Schulen eine Örtlichkeit für ihren Marktplatz, der für alle Schulen über ftp erreichbar ist. Auch ein Forum zur gemeinsamen Arbeit an Projekten, der allen Schulen zur Verfügung steht, muß eingerichtet werden.

 

Bildungsserver
Nachdem zunächst auf dem Server der Johann Wolfgang Goethe - Universität in Frankfurt der Marktplatz etabliert wurde, stellte sich heraus, daß es Probleme bei der Betreuung und Aktualisierung gab. Ein ungestörter ftp-Zugang war nicht über alle Provider möglich. Zudem wurde gerade für die, die mit dem Internet keine ausführlichen Erfahrungen gesammelt hatten, die nicht unbedingt einfache Möglichkeit der Ablage der selbst erstellten Dateien auf dem Server und die Einstellung der Zugriffsrechte zum Problem. Zudem sollte die Bereitstellung der uneingeschränkten Nutzung Zugangs zum Internet durch die Johann Wolfgang Goethe - Universität für Schulen gesperrt werden. Daher konzentrierten sich unsere Aktivitäten zunächst darauf, eine neue Möglichkeit zur Präsentation des Marktplatzes zu finden.

Eine ideale Plattform für die gemeinsame Arbeit und Präsentation der ökologisch orientierten Schulen bietet der Bildungsserver in Hessen, zu dessen Betreuer, Herrn Rauch, wir Kontakte knüpften. Er stellte uns im Projekthaus einen Bereich zur Verfügung auf dem sich der Marktplatz entfalten kann. Durch die Integration in den Bildungsserver des Landes Hessen erreicht der Marktplatz viele Interessierte, die sich auf dem Bildungsserver umsehen.

Über ein auf dem Bildungsserver zugängliches Forum zur gemeinsamen Arbeit erhielten wir auch die Möglichkeit, gemeinsam Dokumente zu bearbeiten.

Da sich diese Möglichkeit erst in den letzten Wochen ergeben hat, werden wir über unsere Erfahrungen erst später berichten können. Zunächst müssen sich alle Beteiligten in die Bedienung des zur Verfügung gestellten Systems einarbeiten.

 

Resümee
Die Förderung durch die Aktion "Schulen ans Netz" hat an unserer Schule vieles in Gang gebracht, wenn auch nicht unbedingt zunächst das, was eigentlich Gegenstand des Projektes gewesen sein sollte. Schüler und Lehrer haben Zugang zum Internet gefunden. Das Offline-Arbeiten mit Browser und HTML-Editoren hat in den Informatikunterricht und den Unterricht in einzelnen AGs Einzug gefunden und dort die Inhalte der Rahmenpläne durch neue Unterrichtsinhalte, -formen und -methoden bereichert. Vor allem wurden die Schüler im Bereich der Informatik an die Gestaltung interaktiver Hypertextsysteme herangeführt. Diese Kenntnisse lassen sich zur Gestaltung von Seiten für das WWW in allen Fächern und für den Marktplatz der ökologisch orientierten Schulen nutzen.

Anschaffungen im Bereich der Ausstattung (z.B. Overhead-Display, Kommunikationsserver) wurden auch in Hinblick auf Ergänzungen der Förderung durch die Aktion "Schulen ans Netz" angestoßen. Derzeit wird der uns zur Verfügung gestellt Multimedia-PC als Kommunikationsserver umgerüstet, um unsere LANs an das Internet anzuschließen.

In vielen Unterrichtsfächern verwenden zunehmend Schüler das Internet mit Hilfe des Multmedia-PCs, um Recherchen für den Unterricht durchzuführen. Referendare untersuchen in Examensarbeiten die Einsatzmöglichkeiten der Internetdienste in den regulären Unterricht und die damit verbundenen notwendigen Veränderungen der Curricula.

Durch die Zugänge der Johann Wolfgang Goethe-Universität und die durch das Projekt verstärkten Aktivitäten zur Nutzung der Internetdienste in der Schule haben fast 20% der Lehrer und bis zu 15% der Schüler einen Zugang zum Internet erhalten. Auch über das Projekt hinaus hat uns die durch SaN zur Verfügung gestellte Hardware und der Internetzugang dazu verholfen, daß Erfahrungen im Einsatz der Dienste des Internets (WWW, E-Mail und IRC) erprobt und am Einzelplatzsystem gesammelt werden konnten