Mentoren

Mentoren

Unter dem Motto Schüler helfen Schülern gibt es an der Wöhlerschule seit 1993 ein Mentorenprogramm.
SchülerInnen der Jahrgangsstufe 10 stehen den neu ankommenden SchülerInnen der Klassen 5 beratend und begleitend zur Seite.
Es soll erreicht werden, dass die "Kleinen" sich in dem großen, neuen System der weiterführenden Schule weniger verloren fühlen und die "Großen" durch Übernahme von Verantwortung sich mit ihrer Schule stärker identifizieren.
. Seit 1993 finden sich in jedem Jahrgang engagierte MentorInnen, die viel Zeit für "ihre Kleinen" aufbringen, manche Konflikte im Vorfeld entschärfen können und zur allgemeinen Klimaverbesserung viel beitragen.

Das Mentorenprogramm sieht vor: Nach den Osterferien finden sich interessierte SchülerInnen der Klassen 9 zu einer Gruppe zukünftiger MentorInnen zusammen.
An drei Nachmittagen werden sie in ihre Arbeit als MentorInnen eingeführt. Sie versuchen sich an ihre eigenen Bedürfnisse als Neuankömmlinge zu erinnern, sie reflektieren ihre Rolle als "Große" ( Autoritätspersonen und Vorbilder einerseits, andererseits aber nicht Lehrer zu sein), spielen Konfliktsituationen, die auf sie zukommen können durch.

Es werden jeder neuen Klasse 5 jeweils drei "MentorInnen" zugeteilt, die die "Kleinen" in den ersten Schultagen begleiten, ihnen die neue Schule zeigen und für sie da sind. Sie werden dafür vom Unterricht befreit. Die Fehlstunden tauchen nicht im Zeugnis auf. Dies gilt auch für die weitere Tätigkeit, allerdings gehen in wichtigen Fällen die eigenen Unterrichtsstunden vor.

Im Laufe des Schuljahres beteiligen sich die MentorInnen an den SV-Stunden, Ausflügen und Exkursionen, organisieren zusammen mit dem KlassenlehrerInnen Feste und stehen besonders in den großen Pausen als Ansprechpartner für die kleinen Konflikte, die man eben lieber mit einer „älteren Schwester“ oder einem „älteren Bruder“ als mit einem Lehrer bespricht, bereit.
Die MentorInnen treffen sich während dieser Zeit einmal monatlich mit der betreuenden Lehrerin Frau Crasemann zum Erfahrungsaustausch.

 Die Mentoren-Tätigkeit wird im Abiturzeugnis dokumentiert.
Die Erfahrungen haben gezeigt, dass in der Mehrzahl der Fälle alle beteiligten Gruppen: Schüler, Mentoren, Klassenleiter und Eltern die Arbeit der Mentoren als Bereicherung oder als Erleichterung ihrer Arbeit erlebt haben. Natürlich glückt nicht in jedem Jahrgang und nicht in allen Klassen die Kommunikation zwischen Klassen und Mentoren so, dass ein enger Kontakt auch über das 5.Schuljahr hinaus bestehen bleibt.

Dagmar Crasemann

Mail an die Mentoren 

 
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