| Deutsche-Schüler-Akademie |
|
|
Deutsche SchülerAkademie
Die Deutschen SchülerAkademien sind von dem Verein Bildung und Begabung e.V. jährlich veranstaltete Akademien für interessierte Schüler und Schülerinnen. Hier sollen jährlich Erfahrungsberichte von dem Besucher/ der Besucherin der Wöhlerschule stehen. Beispiel: DSA Hilden 2007Im Frühjahr 2007 sprach mich Herr Brüggemann an, ob ich nicht Lust hätte, an einer Schülerakademie teilzunehmen. Ich hatte wie wohl die meisten Schüler noch nie etwas von Schülerakademien gehört. Der Verein Bildung und Begabung e.V. hält jedes Jahr im Sommer mehrere Schülerakademien ab, die sich an besonders interessierte Schüler richten. Auch wenn mich anfangs das Flair von „Hochbegabtenveranstaltungen“ abgeschreckt hat, so interessierten mich die angegebenen Themen und das versprochene hohe Niveau so sehr, dass ich mich doch anmeldete. Nachdem ich das Glück hatte, angenommen zu werden, fuhr ich doch sehr gespannt nach Hilden, wo die Akademie vom 12. bis 28. Juli 2007 stattfand. Wovon ich von Anfang an positiv überrascht war, war der Umstand, dass man dort nicht die typischen Schüler mit elitärem Bewusstsein antraf, die ich (und die meisten anderen Akademieteilnehmer) dort erwartet hätte, sondern umgängliche, intelligente, nette Leute, mit denen man schnell zurecht kam. Das Programm bestand etwa zur Hälfte aus Kursarbeit in einem selbst gewählten Kurs und zur anderen Hälfte aus freier Zeit, in der man Sport treiben konnte oder sonstige Angebote von anderen Akademieteilnehmern oder Kursleitern in Anspruch nehmen konnte. Die Vielfalt der angebotenen Aktivitäten reichte von Tanzen über Orchester bis zu TeX-Kursen oder Vorträgen über die Forschungsreise der Cassini-Huygens-Sonde. Die Kursarbeit lief in einer sehr angenehmen Atmosphäre ab und war durchgängig auf einem recht hohen Niveau. Nach diesen zweieinhalb Wochen Akademie war aus den Akademieteilnehmern eine kleine Gemeinschaft entstanden, die relativ fest zusammen hielt und sich am Ende nur schwer voneinander trennen konnte. Die Akademiezeit wird glaube ich allen Teilnehmern sehr positiv in Erinnerung bleiben, auch wenn der Abschied schmerzte und man danach an eine so gute Lernatmosphäre gewohnt ist, dass die Schule eigentlich nur noch ernüchternd ist. Könnte man in der Schule so lernen wie dort, wären die 12 respektive 13 Jahre sicherlich besser genutzt. Florian Wohlgemuth |
| Zuletzt aktualisiert am Samstag, 19. Dezember 2009 um 17:55 Uhr |