Biologie

Biologie

Unser Biologieunterricht verfolgt folgende vier Ziele:

  • Vermittlung eines lebensnahen, soliden biologischen Basiswissens 
  • Einführung in naturwissenschaftliches Arbeiten und Denken
  • Förderung des selbständigen Arbeitens und sozialer und methodischer Kompetenzen
  • naturnahes Arbeiten im Freiland

Daher nimmt in der Wöhlerschule, einem Gymnasium mit naturwissenschaftlichem und ökologischem Schwerpunkt, die Biologie eine besondere Stellung ein. Neben der Behandlung der in den Richtlinien verbindlich vorgeschriebenen Inhalte, gibt es viele Aktivitäten, die darüber hinausgehen.

Bäume der WöhlerschuleSo wird in den 5. Klassen in der Regel ein Baumtagebuch angefangen, das die Veränderungen eines Baumes im Laufe eines Kalenderjahres dokumentiert. In Zusammenarbeit mit anderen Fächern wie Deutsch, Mathematik Kunst und Musik wird dieses Tagebuch um Gedichte, Berechnungen, Bilder und Lieder ergänzt, so dass am Ende ein fächerübergreifendes Baumbuch  entsteht. In manchen Klassen wird ein „Tierbuch“ erstellt, in dem sowohl biologische als auch andere, fächerübergreifende Aspekte einer Tierart durch Wort und Bild festgehalten werden.

In der Jahrgangsstufe  6 untersuchen Schülerinnen und Schüler das Brutverhalten von Meisen live in ihren Nistkästen. Dabei wird die Meisenentwicklung von der Eiablage bis zum Verlassen des Nestes computerunterstützt  und mit Hilfe von Kameras dokumentiert und kann von den Kindern auch direkt in den Biologiestunden ausgewertet werden. Die dabei täglich neu entstandenen Videosequenzen bieten einen fantastischen Einblick in das Leben unserer einheimischen Vögel.

Ökologische Untersuchungen am schuleigenen Teich ermöglichen es den 7. Klassen, erste Erfahrungen im Bereich der Gewässeranalyse zu machen. Dort werden dann auch mit Hilfe von Mikroskopen und Stereolupen „unsichtbare Phänomene“ sichtbar gemacht. Dabei erleben die Schüler einen Blick in eine fantastische Welt weitgehend unbekannter Mikroorganismen und zum Teil bizarrer Lebensformen.

In der Jahrgangstufen 8  findet zu Gunsten der Naturwissenschaften Chemie und Physik kein Biologieunterricht statt. Das in diesen beiden Fächern erworbene Wissen kommt den Schülerinnen und Schülern aber in der 9. Klasse und in der gymnasialen Oberstufe zu gute und ermöglicht ihnen insbesondere im Kursunterricht das Verständnis biochemischer und biophysikalischer Phänomene.

In der Oberstufe verändern sich im Biologieunterricht sowohl die Betrachtungsweise als auch die Herangehensweise an biologische Strukturen und Prozesse. Lag der Schwerpunkt in der Unter- und Mittelstufe auf der Untersuchung des Baus von Organismen, der diversen Funktionen sowie ihrer Lebenswelt, so werden dagegen im Oberstufenunterricht auf einer wissenschaftlich tiefgehenderen Ebene zelluläre und molekulare Aspekte verstärkt untersucht. Hier ist  - wie oben bereits gesagt – physikalisches und chemisches Grundlagenwissen unabdingbar. Das schon in der Unter- und Mittelstufe geförderte, selbständige Arbeiten hat in der Oberstufe einen hohen Stellenwert. Im Vordergrund des Unterrichts stehen eigenständiges Erarbeiten von Faktenwissen aus verschiedenen Quellen, eigenständiges Recherchieren, Planen, Durchführen und Auswerten von Untersuchungen und Experimenten. All dies selbstverständlich in zunehmendem Maße durch Arbeit an und mit digitalen Medien, z.B. auch mit Computern im Unterricht. Dazu kommt als wichtiges fächerübergreifendes Ziel der Erwerb einer guten Methodenkompetenz. Kursschüler lernen auch im Biologieunterricht verschiedene Formen gemeinsamer Arbeit:

  • produktorientierte Gruppenarbeit,
  • Diskussion,
  • Moderation,
  • Referieren,
  • mediengestütztes Präsentieren u.a.m..
 
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