Architektur und Schule in Beziehung
von Gunther Sichelschmidt
Gezeigt werden die prämierten Arbeiten des BDA Schülerwettbewerbs 2007Die Ausstellung der Arbeiten, die Auszeichnungen oder Anerkennungen erhielten, wurde am Freitag, den 24.08.2007, im historischen Museum eröffnet.
Die Eröffnungsreden, die im sehr gut besetzten Vortragssaal des Historischen Museums, dessen Direktor Dr. Jan Gerchow die Anwesenden begrüßte, gehalten wurden, verdeutlichten die Notwendigkeit der Beziehung von Architektur und Schule.
Von der Bewusstseinsbildung für Qualität in der Architektur über planerische, auch städteplanerische Konzepte wurde die Wichtigkeit des Interesses für die gebaute Umwelt bei Schülerinnen und Schülern betrachtet.
Das war würdig und festlich. Schon hier zeigte sich, dass es dem Bund Deutscher Architekten BDA im Lande Hessen e.V., vertreten durch Prof. Michael Schumacher und Prof. Dr. Manuel Cuadra als Redner (http://www.bda-hessen.de), ernst ist mit dem Anliegen, ein breites Bewusstsein für Städteplanung und Architektur bei Schülern zu erzeugen.
Die Ausstellung, die von einem sehr übersichtlichen und schönen Katalogfolder begleitet wurde, steigerte diesen Eindruck. Dann betrat man die Ausstellung. Eine sorgfältige, ja liebevolle Ausstellungsgestaltung, die die Schülerarbeiten in einem professionellen Rahmen darbot und diesen damit ein ganz anderes ästhetisches Gewicht verlieh, erstaunte alle. Für alle Beteiligten war dies eine Überraschung und eine große Freude.
Wir sehen die Werke der Schüler der Wöhlerschule: der poetische „Raum der Stille“, die aufregend konzeptuellen Arbeit „Vom Städtischen zum Suburbanen“, das „ Zelthaus“, welches einen bemerkenswerten Akzent setzt sowie die multimediale Arbeit „Ton-Raum“,die hier mit viel Aufwand zu einer künstlerischen Installation von äußerster Qualität gestaltet wurde..
Ein Ereignis, das mit einem Umtrunk im Hof des Museums festlich endete.
Zuletzt aktualisiert am Samstag, 23. Januar 2010 um 21:15 Uhr