WU-Wahl Informationen zu den Wahlangeboten

Astronomie 

Die Astronomie ist die Wissenschaft von den Himmelskörpern. Dazu zählen die Sonne, die Monde, die Planeten und die Sterne, die Sonnen in ihren Sonnensystemen und Galaxien sind.

Wir suchen Schülerinnen und Schüler,
die neugierig sind und gern ungewöhnlichen Fragen nachgehen wollen,
die kreativ sind und selbst Modelle zu komplexen Themen entwickeln wollen,
die mehr wissen wollen über Themen, die über den Schulunterricht hinausgehen,
die fächerübergreifend (Physik, Geschichte, Erdkunde, Kunst, Deutsch) arbeiten wollen.
Wir machen
Beobachtungen der Himmelskörper mit und ohne Teleskop,
Modelle zur Veranschaulichung komplexer Zusammenhänge,
Internetrecherchen und Filme,
nächtliche Aktionen, Präsentationen und Exkursionen.
Wir arbeiten
mit Methoden, die so vielfältig sind wie das Thema selbst,
mit der Internetplattform „moodle“, die an selbstständiges Arbeiten heranführt,
immer mit Laptop oder PC,
mit viele Elementen der informations- und kommunikationstechnischen Grundbildung (IKG).
Wir sind
eine der wenigen Schulen in Deutschland, in denen Astronomie zum Schulschwerpunkt gehört,
die einzige Schule in Frankfurt, in der Astronomie als Wahlunterricht (jetzt im 4. Jahr) durchgeführt wird.

mehr Informationen... 


Chinesisch

你要学汉语吗?

(Möchtest du Chinesisch lernen?)

Chinesisch ist eine faszinierende Sprache, die von etwa 1,4 Milliarden Menschen verstanden wird und die eine Tür in eine ganz andere Kultur öffnet. Sie ist auch von zunehmender Bedeutung in der Wirtschaft.

Zum ersten Mal bieten wir Chinesisch als dritte Fremdsprache an. Dabei lernen wir sowohl gesprochenes Chinesisch als auch die Schriftzeichen und werden uns mit Konversation, Hören und Sprechen und Schreiben beschäftigen.

Im Konversationsteil konzentrieren wir uns auf Gespräche, die dich für praktische Begegnungen mit Chinesen gut vorbereiten. Dabei lernen wir vieles über das Land und die Menschen, die 5000-jährige Geschichte und Kultur.

Beim „Hören und Sprechen“ wird das intensiver geübt. Eine der Besonderheiten von gesprochenem Chinesisch ist, dass es mit relativ wenigen Silben unterschiedlicher Aussprache auskommt. Deswegen klingen die Silben für uns Europäer so ähnlich. Um das auszugleichen, wird die Tonhöhe der unterschiedlichen Silben verändert, und das werden wir kennenlernen und viel üben.

Natürlich werden wir auch unsere ersten Schriftzeichen kennenlernen. Als erste Hilfe benutzen wir eine Buchstabenumschrift (hànyǔ pīnyīn), um die Aussprache nachvollziehen zu können, aber von Anfang an lernen wir beim Schreiben die ersten Schriftzeichen kennen. Das ist sicherlich spannend, da wir mit lediglich 26 Buchstaben (plus ein paar wenigen Sonderzeichen) auskommen müssen.

Nach den zwei Jahren wirst du dich vorstellen, Einkaufen gehen und über verschiedenen Alltagsthemen unterhalten und deine ersten 350 Schriftzeichen lesen und schreiben können.

Und damit wir auch genug Grundkenntnisse erwerben, findet der Kurs dreistündig für zwei Jahre statt.

Der Kurs ist sicherlich für dich spannend, wenn du einen Blick in eine ganz andere Kultur werfen möchtest. Du solltest Freude an Sprachen mitbringen und auch bereit sein, Neues auszuprobieren. Vieles an Chinesisch ist ganz anders, als wir es bei unserer Sprache gewohnt sind – aber es macht viel Spaß, das alles kennenzulernen.

Seit 2009 hat die Wöhlerschule auch einen Schüleraustausch mit einer Mittelschule in Beijing, der für alle Schüler in der 10. Klasse offen ist (weitere Details zu bisherigen Austauschfahrten findest du hier). Der Kurs bietet eine gute Möglichkeit, dich auf eine Teilnahme vorzubereiten.



Elektronik

Im Vordergrund des Unterrichtes stehen Experimente, auch als Schülerexperimente oder Bastelarbeiten. Die Bastelarbeiten können gegen einen geringen Unkostenbeitrag mitgenommen werden. Ziel der Experimente ist neben der Entwicklung eines Modells zur phänomenologischen Erklärung der Halbleiterbauelemente auch Erstellung und Gebrauch von Gesetzmäßigkeiten und Grafiken zur Berechnung von Bauteilewerten. Die Schaltungen werden mit Stecksystemen, durch Löten oder auch mit Hilfe von Lüsterklemmen aufgebaut.

Zeitlich aufgeschlüsselt im Einzelnen::

8/I: Ohmsches Gesetz (Widerstandsdefinition), Farbcode, Normreihen, Anwendung des Widerstandes als Vorwiderstand bei LED, Bau einer kleinen Schaltung zur Stromsteuerung mit Vorwiderstand oder mit Potentiometer, "LED-Bäumchen"

8/II: Theorie zum pn-Übergang (Diode, Zenerdiode und Leuchtdiode), "elektrischer Stundenplan" (Diodenmatrix), Elektromagnetisches Relais, Lichtempfindlicher Widerstand, Arbeiten mit Kennlinien, Lichtschranke, Spannungsteiler als Übersetzer Lichtänderung – Spannungsänderung, Transistor als Schalter und Stromverstärker, "Schubladenalarm" (Piepser mit LDR als Sensor)

9/I: Flip-Flops als Speicher, Kondensator, RS – Flip-Flop und T- Flip-Flop, der Asynchronzähler, Logikbausteine der Digitalelektronik, Bau eines elektronischen Würfels mit 7 LED(Platinenherstellung, Lötübung),

9/II: Schmitt-Trigger, Bau einer "elektrischen Kerze", das Oszilloskop, Gleich- und Wechselspannung, Gleichrichtung und Gleichrichtungsschaltungen, Transformator, Beobachtungen mit dem Oszilloskop,

Am Ende hat jeder Schüler einige Schaltungen gebaut: LED-Bäumchen, Potentiometer-Versuchsschaltung, LED-Würfel, Schubladenalarm, "Elektrische Kerze"


Forschen, experimentieren und präsentieren

Das WU-Fach FEP ist an die Schülerwettbewerbe Schüler experimentieren und Jugend forscht angegliedert. Hierdurch soll forschend-entwickelndes Arbeiten möglichst in Teams und wissenschaftliches Dokumentieren erlernt werden. Des weiteren sollen Schülerinnen und Schüler durch Präsentation ihrer Arbeitsergebnisse Selbstbewusstsein und Routine erlangen.

1. Halbjahr:
Kleine Experimente durchführen, Verfassen von Protokollen, wissenschaftliches Zitieren, forschend-entwickelndes Arbeiten, mediales Recherchieren und Präsentieren der Ergebnisse (Poster).
Bei geeigneten Voraussetzungen sollte eine Teilnahme am Wettbewerb Schüler experimentieren vorbereitet werden.
Lernkontrolle: kleine Hausarbeit unter Berücksichtigung der behandelten Methoden und Erstellung eines Posters

2. Halbjahr:
Die Teilnahme an obigem Schülerwettbewerb soll bei ausreichenden Vorraussetzungen erfolgen. Im weiteren Verlauf ist eine Überarbeitung und Vertiefung der Wettbewerbsarbeit durchzuführen. Dabei sollen angewandte wissenschaftliche Methoden vertieft werden.
Lernkontrolle: Abgabe der schriftlichen Fassung der Wettbewerbsarbeit

3. Halbjahr:
Wahlweise Fortsetzung und Erweiterung der bisherigen Arbeit oder Wahl eines neuen Themas.
Bei geeigneten Voraussetzungen sollte eine Teilnahme am Wettbewerb Jugend forscht vorbereitet werden.
Lernkontrolle: Erstellung eines Posters und eines Zwischenberichtes

4. Halbjahr:
Die Teilnahme an obigem Schülerwettbewerb soll bei ausreichenden Voraussetzungen erfolgen. Eventuell ist der Besuch eines industriellen Betriebes möglich und weitere kleine Versuche erfolgen.
Lernkontrolle: Abgabe der schriftlichen Fassung der Wettbewerbsarbeit und Überarbeitung des Posters für die Schule


WU "Global-Lokal" 

Der Hintergrund

Eine UNESCO-Projektschule (UPS) ist die Wöhlerschule seit 2007.

UNESCO- Projektschulen bilden ein Netzwerk, das sich der Aufgabe verschrieben hat, die Themen Demokratieerziehung, Menschenrechte, Nachhaltigkeit, Interkulturelles Lernen, Umwelterziehung und Globales Lernen stärker in den Schüleralltag zu holen. Hierzu sollen UPS ein Schulprogramm entwerfen, das die genannten Themen im Rahmen eines fächerübergreifenden Lernens an außerschulischen Lernorten fördert. Zudem sollen Projekte im Verbund mit den anderen UNESCO-Schulen initiiert und durchgeführt werden.

Das Ziel des WU „Global-Lokal“

Durch den Wahlunterricht UNESCO soll dreierlei erreicht werden:

  1. Die Schüler sollen sich im fächerübergreifenden projektorientierten Unterricht mit Problemen, die sich im Schnittfeld Gesellschaft, Ökonomie und Ökologie befinden, auseinandersetzen und Lösungsmöglichkeiten entdecken.
  2. Die Schüler sollen ihre Erkenntnisse und Produkte in die Schulgemeinde tragen und gegenüber Schülern aus  jüngeren Jahrgangsstufen als Multiplikatoren wirken.   
  3. Der UNESCO-Gedanke soll stärker in der Schulkultur der Wöhlerschule verankert werden und somit das UNESCO-Profil der Schule gestärkt werden.


Die Form des WU „Global-Lokal“ 

Der Wahlunterricht „Global-Lokal“ ist für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe acht und neun ausgerichtet. Diese sollen an zwei Stunden in der Woche an einem selbstgewählten Teilaspekt einer gesellschaftlich relevanten Problemstellung arbeiten. Erkenntnisse und Orientierungswissen sollen sich die Schüler durch Experteninterviews, Exkursionen und Literaturrecherchen eigenverantwortlich aneignen. 

Der Aufbau

Der Wahlunterricht „Global-Lokal“ besteht aus mehreren Modulen, die sich über die Halbjahre erstrecken. In einem einführenden Modul lernen die Schüler das Sechseck der Ökologie, die UNESCO-Agenda sowie Ziele und Arbeitsweisen des Wahlunterrichts kennen. Die darauffolgenden Themenmodule verbinden jeweils zwei Prinzipien der UNESCO-Leitlinien miteinander und wenden diese exemplarisch auf ein Thema an z.B.:

 

Modul I

Prinzipien: Demokratieerziehung & Umweltbildung

Thema: Der Frankfurter Flughafen – Fluch oder Segen? 

Teilaspekte der Gruppen 

1.)  Der größte Arbeitgeber Hessens

2.)  Von Frankfurt in die Welt – der Flughafen als Drehkreuz der Weltwirtschaft

3.)  Vom Flug- und Luftschiffhafen Rhein-Main zum Airport Frankfurt

4.)  Lebensraum I: Flughafen und Stadtwald

5.)  Lebensraum II: Flughafen,  Anwohner, Lärm und Gesundheit 


Modul II

Prinzipien: Menschenrechtsbildung & Globales Lernen

Thema: Flucht, Migration, Asyl

Teilaspekte der Gruppen

1.)  Der Klimawandel (z.B.in der Sahelzone)  und seine Flüchtlinge

2.)  Ein Bürgerkrieg und seine Flüchtlinge

3.)  Festung Europa?  Willkommen in der EU!

4.)  Asylbewerber und Flüchtlinge in Deutschland –  auf dem Weg zum besseren Leben?

Der Output

Als Ergebnis für ihren Lernprozess erstellen die Schüler Produkte. Diese können sehr vielfältig sein und dienen dazu, die Ergebnisse der Module ins Blickfeld der anderen Wöhlerschüler zu rücken. Dabei bringt die Produkterstellung selbst einen hohen Lernzuwachs mit sich. So können die Schüler:

ñ eine UNESCO-Seite in der Schülerzeitung gestalten

ñ einen Podcast erstellen oder einen 5-Minuten Film drehen

ñ eine Litfaßsäule zum Thema anfertigen

ñ Poster für dem 500/600  Trakt herstellen

 Als Produkt im zweiten Halbjahr sollen die Schüler zu einem Modul einen UNESCO-Tag veranstalten. Zielgruppe dieses Tages, der beispielsweise wie der UNESCO-Tag 2009 in der Aula stattfinden kann, sind die Schüler aus den unteren Jahrgangsstufen und der Mittelstufe.

Die Argumente  für den WU „Global-Lokal“

 

… aus Sicht der Schüler:            

-      die Schüler lernen gesellschaftlich relevante Probleme in einem projektorientierten Unterricht eigenverantwortlich zu erkunden

-      sie arbeiten fächerübergreifend und verbessern ihr vernetztes Denken

-      sie lernen Ergebnis- und handlungsorientiert zu arbeiten

… aus Sicht der Schule:

-      das UNESCO-Profil der Wöhlerschule wird gestärkt

-      der UNESCO-Tag macht das Selbstverständnis der Schule öffentlich wirksam

-      die Selbstdarstellung der Schule am Tag der Offenen Tür  wird durch aktuelle Unterrichtsprojekte dokumentiert

-      die Ergebnisse können für den UNESCO-Jahresbericht verwendet werden

 

Informatik

Im Wahlunterricht der Klassen 8 und 9 können Schüler und Schülerinnen den PC, das Internet und grundlegende Konzepte der Informatik kennenlernen.
Im Mittelpunkt steht neben dem Internet mit seinen Recherche- und Publikationsmöglichkeiten eine Einführung in graphische Programmierumgebungen.
Besondere Vorkenntnisse werden nicht vorausgesetzt.Die Schwerpunkte:

Wahlunterricht Klasse 8 – Computer, Software und Programmieren

Funktionsweise eines Computers
Wie sieht ein Computer von innen aus, aus welchen Bauteilen besteht er und welche Funktionen haben diese? Wir lernen den Aufbau und die Funktion eines Computers zu verstehen.
Programmieren
Spielerisch lernen wir grundlegende Konzepte der Programmierung kennen, wie Algorithmen, Ein- und Ausgaben, Anweisungen, Kontrollstrukturen, Variablen oder Listen. Wir arbeiten mit einer visuellen Programmierumgebung, die es ermöglicht, rasch eigene Programme zu erstellen, später sogar eigene Spiele oder Filmchen.
Anwendungssoftware am Beispiel Tabellenkalkulation
Wir vertiefen die Arbeit mit einem Tabellenkalkulationsprogramm am Beispiel von EXCEL. Aufbauend auf dem Konzept der Programmierung werfen wir hier auch einen Blick hinter die Oberfläche und erlernen, eigene Makros zu erstellen bzw. diese in Visual Basic zu programmieren.

Wahlunterricht Klasse 9 – Erstellen eigener Webseiten mit HTML

Mit Hilfe frei zugänglicher Software erstellen wir eigene einfache Webseiten. Der Fokus liegt dabei weniger auf der Theorie als darauf, wichtige Grundbausteine und -
strukturen kennenzulernen, z.B. Tabellen, Frames und Links. Mittels dieser erstellen wir Webseiten zu frei wählbaren Inhalten und lernen, wie man diese im Internet veröffentlicht, d.h. über FTP auf einen Server lädt. Am Ende des Kurses soll jeder Schüler ein eigenes kleines Projekt erstellt und veröffentlich haben.


Latein

Viele werden sich fragen: Wozu brauche ich heute noch Latein?
Ein besonders für heutige Schülergenerationen sehr wichtiger Grund liegt unter anderem in der Möglichkeit, mit Hilfe einer nicht mehr gesprochenen Sprache grundlegende Einsichten in das Funktionieren von Sprache zu gewinnen und somit ein bewussteres Umgehen mit Sprache zu entwickeln.

Da der Schwerpunkt der sprachlichen Arbeit im Lateinunterricht, im Unterschied zum Unterricht in einer modernen Fremdsprache, auf dem Übersetzen ins Deutsche liegt, werden die Schüler dadurch immer wieder dazu gebracht, ihre Kenntnisse und Fertigkeiten im Deutschen zu überprüfen und zu verbessern. Dies ist unter anderem eine der wichtigsten Aufgaben des Lateinunterrichts gerade auch als 3. Fremdsprache: Verbesserung des persönlichen Sprachprofils. Das heißt: Sprachliche Gewandtheit und Ausdrucksfähigkeit werden auf Grund der Besonderheiten des Lateinunterrichts in erheblichem Maße gefördert, der muttersprachliche Wortschatz erweitert. Nebenbei werden dabei auch eventuell vorhandene Lücken in der Grammatik gefüllt.

mehr Informationen


Musik "musical arranging"

Kurzbeschreibung:

Die Schülerinnen und Schüler sollen in diesem zweijährigen Kurs grundsätzliche Arrangementtechniken kennen lernen und anhand verschiedener musikalischer Stile vertiefen. Im Einzelnen lernen die SuS Grundlagen zum Erstellen einzelner Stimmen sowie Begleitpattern. Dazu ist eine Wiederholung und Sicherung der in Klasse 5-7 erlernten musikalischen Grundlagen wichtig. 

Gemeinsam werden wir musikalische Arrangements betrachten und spielen. Ausgehend davon sollen die SuS eigene kleine Arrangements schreiben und spielen, um nach und nach zu komplexeren Arrangements zu finden.

Voraussetzungen:

Um in diesem Kurs erfolgreich mitarbeiten zu können, sollten die Schüler mit den Grundlagen der Notation vertraut sein. Weiterhin sollten die Schüler, wenn möglich, ein Instrument spielen können. Somit kann der Kurs die erstellten Arrangements später auch selbst spielen.

Grundsätzlich sind für unsere gemeinsame Arbeit Experimentierfreudigkeit, Kreativität und Teamfähigkeit von Nöten. 

Ziel:

Nach intensiver Auseinandersetzung mit verschiedensten Arrangements wird der Kurs eine Reihe von eigenen Arrangements nach individueller Neigung erstellen, die in einem geeigneten Rahmen einem größeren Publikum vorgestellt werden sollen (Jazz Abend).

Unsere gemeinsame Arbeit soll sowohl in selbst geschriebenen Arrangements als auch in Audioaufnahmen der Schülerarrangements im Tonstudio der Wöhlerschule dokumentiert werden. 

Teilnehmeranzahl:

Der Kurs soll eine Größe von 16 Schülerinnen und Schüler nicht überschreiten, bei der Anmeldung entscheiden musikalische Vorkenntnisse sowie die Beherrschung eines Instruments (auch Stimme).

 

Theater als Wahlpflichtfach

Das Fach Theater übernimmt die Aufgabe Fähigkeiten zu entwickeln, die in verschiedenen Lebensbereichen wichtig sind. Theaterspielen findet immer in einem engen Kontext von Beobachten, Wahrnehmen, Erinnern, Empfinden, Reflektieren und Kommunizieren statt. So werden kommunikative und soziale Kompetenzen wie Teamfähigkeit, Mitverantwortlichkeit für den Gruppenprozess, Solidarität mit Mitschülerinnen und Mitschülern als notwendige Voraussetzung für das Gelingen von Projektarbeit gestärkt. Die Schülerinnen und Schüler entwickeln dabei ihre körpersprachliche Ausdrucksfähigkeit sowohl im mündlichen bzw. schriftlichen Sprachgebrauch als auch im darstellenden Ausdruck weiter und lernen, dass Miteinander-Kommunizieren nicht nur über Worte erfolgt, sondern auch bestimmt wird durch den Tonfall, die Stimmstärke, das Sprechtempo, die Artikulation, durch eine bestimmte Körperhaltung und Mimik.

Der 2-jährige Kurs verbindet praktische und theoretische Inhalte. Schwerpunkt ist die praktische Erprobung und Entwicklung von Ausdrucksfähigkeit, der Beobachtung und Wahrnehmung von Bewegung, Körpersprache, Stimme, Emotionen sowie das Erfahren von Körper, Raum und Zeit und die Reflexion von Wirkung. Damit die Gruppe spielfähig wird, stehen am Anfang kleine Spiele mit denen die Schülerinnen und Schüler lernen, sich gegenseitig zu vertrauen. Später werden verschiedene Spieltechniken vermittelt und geübt. Spielsituationen werden improvisiert, Szenen entwickelt und dramatische Textvorlagen be- und erarbeitet, präsentiert und ausgewertet. Dabei gewinnt die Auseinandersetzung mit Figuren und Rollen im Laufe des Unterrichts zunehmend an Bedeutung. Ziel soll eine Aufführung bzw. eine Werkstattpräsentation am Ende des 2-jährigen Kurses sein.

Exkursionen geben Einblick in den Theaterbetrieb, seine Organisationsstruktur und die Berufe am Theater. Besuche von Theateraufführungen geben Impulse für das eigene szenische Handeln und schulen durch eine Vor- und Nachbereitung das kritische Sehen.


WU- Science 

Dieser erstmalig angeboteneWU-Kurs Science (Naturwissenschaften)beabsichtigt, das Interesse an Naturwissenschaften (Physik, Chemie, Biologie,Geowissenschaften) vermehrt zu wecken und dabei auch die Bedeutung der(Wissenschafts-)Sprache Englisch hervorzuheben.

Dabei wird thematisch eine Mischung angestrebt zwischen grundlegendennaturwissenschaftlichen Fragestellungen, anwendungsorientierten technischenAspekten und aktuellen, den jeweiligen Interessen der Schüler nachgehendenThemen.


Dieser Kurs wird bilingual (zweisprachig deutsch/englisch) stattfinden, d. h.,dass z. B. Teile der Unterrichtsgespräche, der Texte, der Filme, der zuerstellenden Ausstellung, der Internetrecherchen, etc. auch in englischerSprache durchgeführt werden sollen.
Dabei steht die Sprache selbst nicht im Mittelpunkt, sondern wird alsunabdingbares Werkzeug der internationalen Verständigung im Forschungs- undWissenschaftsbereich vermittelt. Das flüssige Sprechen soll dabei einÜbergewicht im Vergleich zur absoluten sprachlichen Korrektheit erhalten.


Themen sind unter anderem:


- Die Erde und unser Universum (Größenordnungen, Zehnerpotenzen,
Erstellung einer Ausstellung)


- Das Klima und die Atmosphäre

- Navigation – vom Pfadfinder zu GPS

- Kosmologie – Entdeckung unserer Welt im Großen

- Relativitätstheorie – Alberts Spielplatz oder was bedeutet dies für uns?
(Messung der Lichtgeschwindigkeit, gekrümmte Raumzeit, Schwarze Löcher,
Zeitreisen und all das)

- Lebenswissenschaften - die Grundlagen des Lebens aus wissenschaftlicher
Sicht

- Teilchenphysik – Entdeckung der Welt im Kleinen

- Robotik - eine helfende Hand für Allerlei


Wer wird es unterrichten? Zwei Lehrer mit Erfahrungen in der internationalenForschung
(Theoretische Physik und Klimaforschung), einer davon Muttersprachler.


Ökologie

Konzept für die 2 Schuljahre  2012/13 und 2013/14:


Schuljahr 2012/13:


Der Klimawandel I 

Ursachen, Auswirkungen und Lösungsansätze aus ökologischer, politischer, geographischer und ökonomischer Sicht. 

Projekt „Energiesparen an der Wöhlerschule“

Ausbildung der Teams, die in den neuen 5. Klassen die Einheit „Energiesparen“ durchführen sollen; 

Berechnungen des (persönlichen) CO2-Fußabdruckes.

Regenerative Energien I

Einführung in die Grundlagen von Photovoltaik, Sonnenkollektoren und Windenergie

Betreuung der Solaranlagen auf der Mensa, dem 5. Trakt und dem Ökohaus (Photovoltaik, Sonnenkollektor) .

Projekt Öko-Tourismus

Tourismus im Spannungsfeld zwischen Ökonomie und nachhaltiger Entwicklung. Wir wollen an ausgewählten Beispielen (z. B. Alpen, Mallorca, Mittelmeer) untersuchen, welche Umweltproblematik der weltweite Tourismus im den letzten Jahrzehnten hervorgerufen hat und welche Lösungsansätze der Ökotourismus bietet.

Arbeiten im Ökohaus für Computer-Spezialisten

Installation von Messtechnik im Ökohaus, u. a. für die Wärmerückgewinnungsanlage;

Erfassung und Auswertung von Daten der PV-Anlagen und des Sonnenkollektors.



Schuljahr 2013/2014:


Der Klimawandel II

Das Klima der Erde und seine Auswirkungen auf die Entwicklung des Lebens in der letzten 1 Milliarde Jahren.

Regenerative Energien II

Schülerversuche mit Solarzellen, Wasserstofftechnik und Windenergie.

Vernetztes Denken

Positive und negative Rückkopplung in natürlichen, technischen und sozialen Systemen.

Erkennen von Gleichgewichten und von Teufelskreisen in der Natur, Technik und Gesellschaft, sowie deren Bedeutung für die Umwelt und das Prinzip der Nachhaltigkeit.

Projekt „Auto der Zukunft“

Regenerative Treibstoffe, Wasserstoffauto, Solarauto, Hybridtechnik, Erdgasauto

Politische Diskussionen über CO2-Steuer, Feinstaubproblematik, Sperrung der Innenstädte, City-Maut usw.

Projekt Wasser

Durchführung von Gewässeruntersuchungen in unserer Region; Recherchen über die zukünftigen Probleme der globalen Wasserversorgung und –entsorgung (z. B. künstliche Bewässerung, Staudämme, das Drama am Aralsee).


Bei möglichst allen Themen steht nicht der Frontalunterricht, sondern das Arbeiten in Kleingruppen im Vordergrund. Die Ergebnisse dieser Gruppenarbeit können z. B. mit Power-Point-Präsentationen, Filmen, Plakaten oder Vorträgen dargestellt werden. 



Kunst "Fotografie und Film"

Fotografie und Film gehören in der Kunst zu den „Neuen Medien“, obgleich beide aus dem vorletzten Jahrhundert stammen.

Der Einfluss dieser beiden Medien hat seit ihrer Erfindung stetig zugenommen. Heute kann jeder mit einfachen Mitteln jederzeit und überall Fotos oder Filme erstellen. Die Menge der technisch erzeugten unbewegten wie bewegten Bilder, die wir tagtäglich verarbeiten (müssen), wächst unaufhörlich.

Im Wahlunterricht „Fotografie und Film“ soll es darum gehen, die dahinter stehenden Tech- niken kennen zu lernen, Fotografien und Filme bewusst wahrnehmen und analysieren zu lernen und damit Qualitätsmerkmale erarbeiten zu können, die bei der Produktion eigener Fotografien und Filmen genutzt werden.

Neben der theoretischen Erarbeitung der Themen gibt es regelmäßig praktische Phasen, in denen auf spielerische Weise und teilweise experimentell die erworbenen Fertigkeiten erprobt werden.

Die praktische Erstellung von bewegten Bildern wird im Bereich des Trickfilms statt finden.


8/1


Basisfunktionen von Kameras – Analogie zum Auge: Gehäuse, Okular, Objektiv, Fokus, Blende, Belichtungszeit, Film/Chip

die „dunkle Kammer“: Camera Obscura – Bau und Fotografie 

Entwicklung der Bilder im (analogen) Fotolabor – Stinkt das? 

Fotografie ohne Kamera – Geht das? (Ja.)

Luminogramme – Zeichnen mit Licht

abstrakte Fotografie – Was ist denn das? 

Stereofotografie – Wie geht „3D“?


8/2


dokumentarische Fotografie / Foto-Reportage – Wie objektiv ist das Objektiv? 

inszeniertes Selbstportrait – Wer bin ich? 

Foto-Collagen und -Montagen mit Schere und Kleber 

Möglichkeiten digitaler Bildbearbeitung – Alles ist möglich!

Foto-Story – eine Geschichte erzählen in Bildern 


9/1


Vorläufer des Films – Kino unplugged: Chronofotografie, Thaumatop, Lebensrad, Wundertrommel, Daumenkino, Mutoskop u. a.

In Kleingruppen werden „präkinematische“ Apparate gebaut und Kurzsequenzen von Bewegungsabläufen entwickelt, die sich damit abspielen lassen.

einfache technische Animation: Zeichentrick mit PowerPoint oder als gif-Loop 


9/2


Methoden des Animationsfilms: Einbildanimation, Stop-Motion-Technik: Legetrick, Objekt-Animation, Knet-Animation u. a.

Verschiedene Animationsfilme werden vorgeführt und besprochen.

In Kleingruppen entwickeln wir eigene Trickfilme: erste Ideen zu Inhalt und Technik, Exposée, Sequenzierung in Einstellungen, Storyboard zeichnen, Aufnahmen, Schnitt, Vertonung (Geräusche, Musik, Kommentar)



Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 15. April 2012 um 23:03 Uhr

 
Zum Anfang