WU-Wahl

Wahlunterricht (WU) an der Wöhlerschule:

Die Schülerinnen und Schüler müssen in der Sekundarstufe I (Klassen 5-10) 4 Stunden Wahlunterricht in den Jahrgangsstufen 9 und 10 (s. Stundentafel) besuchen. Wählt eine Schülerin oder ein Schüler die dritte Fremdsprache, so sind es wegen der Anschlussfähigkeit des Sprachenunterrichts in der Oberstufe 6 Stunden.

Die Schüler und Schülerinnen werden im Laufe des 2. Halbjahres der Stufe 8 über das vielfältige Angebot informiert und wählen rechtzeitig vor den Sommerferien.

  • Die Medienerziehung in der Klasse 5 zählt nicht zum Wahlunterricht.
  • Schülerinnen und Schüler, die am Schwerpunkt Musik teilnehmen (= Musikklasse), leisten den WU in Klasse 9 und 10 durch die Teilnahme an den Ensembles ab und können nach Möglichkeit auch am weiteren WU-Angebot teilnehmen.
  • Die Teilnahme an den Ensembles in den Stufen 9 und 10 für Kinder, die nicht die Musikklasse besuchen, gilt auch als WU.
  • Das umfangreiche WU-Angebot in den Jahrgangsstufen 8 und 9 (u.a. Informatik, Astronomie, Forschen und Experimentieren, Theater usw.), in das sich die Schüler/innen der 7. Klassen im 2. Halbjahr einwählen. Maximal 4 bzw. 6 (in den 3. Fremdsprachen) Stunden werden hiermit geleistet.

Die Teilnahme am Wahlunterricht wird – außer im Bereich der Fremdsprachen – statt mit Noten durch die Vermerke „teilgenommen”, „mit Erfolg teilgenommen” und „mit gutem Erfolg teilgenommen” dokumentiert.

Noten sind des Weiteren einzusetzen, sofern es sich um Unterrichtsveranstaltungen handelt, die mit einem Unterrichtsfach oder einem Lernbereich des Pflichtbereichs in engem Zusammenhang stehen, und wenn die Leistungen mit den Noten „befriedigend” und besser zu bewerten sind. Andernfalls ist der Vermerk „teilgenommen” aufzunehmen.

Schlechter als mit der Note „befriedigend” bewertete Leistungen sind im Sinne des Wahlunterrichts nicht relevant für eine Versetzungsentscheidung. Mindestens befriedigende Leistungen in Wahlfächern sollen bei der Versetzungsentscheidung zugunsten der Schülerin oder des Schülers Berücksichtigung finden.

Wahlangebote

Zum Schuljahr 2018/2019 kann aus folgenden WU-Angeboten gewählt werden:

  • Astronomie
  • Kunst
  • Theater
  • China – Land und Sprache
  • Informatik
  • Elektronik
  • Digitale Helden
  • Junior-Ingenieur-Akademie

Zur WU-Wahl-Info für 2018-19
Zur WU-Wahl!

Astronomie

Die Astronomie ist die Wissenschaft von den Himmelskörpern. Dazu zählen die Sonne, die Monde, die Planeten und die Sterne, die Sonnen in ihren Sonnensystemen und Galaxien sind.

Wir suchen Schülerinnen und Schüler,

  • die neugierig sind und gern ungewöhnlichen Fragen nachgehen wollen,
  • die kreativ sind und selbst Modelle zu komplexen Themen entwickeln wollen,
  • die mehr wissen wollen über Themen, die über den Schulunterricht hinausgehen,
  • die fächerübergreifend (Physik, Geschichte, Erdkunde, Kunst, Deutsch) arbeiten wollen.

Wir machen

  • Beobachtungen der Himmelskörper mit und ohne Teleskop,
  • Modelle zur Veranschaulichung komplexer Zusammenhänge,
  • Internetrecherchen und Filme,
  • nächtliche Aktionen, Präsentationen und Exkursionen.

Wir arbeiten

  • mit Methoden, die so vielfältig sind wie das Thema selbst,
  • mit der Internetplattform „moodle“, die an selbstständiges Arbeiten heranführt,
  • immer mit Laptop oder PC,
  • mit viele Elementen der informations- und kommunikationstechnischen Grundbildung (IKG).

Wir sind

  • eine der wenigen Schulen in Deutschland, in denen Astronomie zum Schulschwerpunkt gehört,
  • die einzige Schule in Frankfurt, in der Astronomie als Wahlunterricht (jetzt im 4. Jahr) durchgeführt wird.

 

1. Halbjahr: Die Sonne

Warum man nicht mit bloßen Augen in die Sonne schauen darf und wie man trotzdem die Sonne beobachten kann, Sonnenbeobachtung, Sonnenlicht, Sonnenflecken, Sonnenfackeln und Polarlicht, Sonnenforschung, warum es ohne Sonne kein Leben auf der Erde gäbe, warum die Sonne in alten Kulturen als Sonnengott verehrt wurde und wie man sich in alten Zeiten Tag und Nacht, Sommer und Winter erklärte. In diesem Halbjahr findet ein Projekttag zur Sonnenbeobachtung in der Schule statt, meist schon im September, wenn die Sonne noch den ganzen Tag scheint.

2. Halbjahr: Der Mond

Warum der Mond silbern, blassgelb oder kupferrot aussehen kann und wann man vom „blue moon“ spricht. Warum der Mond um die Erde torkelt, aber doch auf seiner Umlaufbahn gehalten wird. Wie die „Mondmeere“ entstanden sind und wer das Krisenmeer entdeckt hat: Größe des Mondes, Mondoberfläche, Rückseite des Mondes, Mondfinsternis und Mondlandung, Erforschung des Mondes.
Warum der Mond in alten Kulturen als Mondgöttin verehrt wurde und warum gerade wir vom „Mann im Mond“ sprechen. Welche Kulturen noch immer nach dem Mondkalender rechnen und wie man sich in alten Zeiten den Einfluss des Mondes auf das Verhalten der Menschen vorstellte. Warum die 1. Landung auf dem Mond ein politisches Wettrennen war und warum schon lange niemand auf unserem Mond war. In diesem Halbjahr findet eine nächtliche Mondbeobachtung statt, und, wenn möglich, sollen einige Monde von Jupiter und Saturn mit dem Teleskop beobachtet werden.

3. Halbjahr: Die Planeten

Warum Planeten als „Wandelsterne“ bezeichnet werden und wie man die Planeten von den Sternen am Himmel unterscheiden kann: Größe und Farbe der Planeten, Gasriesen, Feuerbälle, Gesteinsplaneten. Was die Planeten auf ihren Umlaufbahnen um unsere Sonne hält und was das Besondere an unserem „blauen Planeten“ Erde ist. Warum manche Planeten schon in der Antike bekannt waren und wie die neuesten Planeten entdeckt wurden: die Astronomen der Antike, des Mittelalters und der Neuzeit, der Sturz des Planeten Pluto zum Planetoiden. Viele Möglichkeiten zur Internet-Recherche und zur Eigenbeobachtung, um die Planeten unseres Sonnensystems kennenzulernen. Umgang mit der Software „Planetarium“. In diesem Halbjahr soll ein Besuch im Planetarium das Angebot ergänzen.

4. Halbjahr: Die Sterne

Wie man in dem unendlichen Sternenmeer den Überblick gewinnt und am Ende Ordnung in das Sternenchaos bringt: die Sternbilder des Nordhimmels und des Südhimmels, Zirkumpolarsterne und Tierkreiszeichen wie Löwe, Fisch und Zwillinge. Warum es außer unserer Welt noch so viele Welten gibt und wie man benachbarte Sonnensysteme mit bloßen Augen, aber noch besser mit dem Teleskop sehen kann: Sternenhaufen, Milchstraße, Galaxien. Die Entstehung des Weltalls. Schwarze Löcher, rote Riesen. Sternschnuppen beobachten und kosmischen Staub einfangen.
In diesem Halbjahr soll eine nächtliche Exkursion mit Übernachtung auf den Feldberg im Taunus führen.Unabhängig von den Halbjahrsthemen sollen die astronomischen „Events“ in dieser Zeit Beachtung finden, auch mit dem Ziel, die Schulgemeinschaft über diese Ereignisse zu informieren und sie, wenn möglich, an diesen Ereignissen teilhaben zu lassen.

Ansprechpartner: Barbara Waldkirch und John-Luke Ingleson

WU Kunst – Voraussetzungen und Themen

Klasse 9 und 10, Schuljahr 2018/2019

Kunst – kreativ, experimentell und anders – von der Linie zur Farbe zum Raum

Erwartungen an die Teilnehmer:

  • Geduld und Einsatzbereitschaft für umfangreichere Arbeiten und Projekte
  • besonderes Interesse an Kunst
  • Freude am kreativen Gestalten
  • Bereitschaft zum Experiment
  • Unkostenbeiträge für Materialien und Ausstellungsbesuche
  • Teilnahme in der 9. und 10. Jahrgangsstufe

Zeichnung und Malerei

  • Zeichen- und Malübungen – intuitiv, experimentell, kreativ
  • Malen (großformatig, auf Leinwand)

Dreidimensionales

  • Annäherungen an Dreidimensionales – intuitiv, experimentell, kreativ
  • Erstellung von Plastiken (Pappmaché, Speckstein, Ton)

Themen

  • Kunst und Natur
  • Porträt
  • Architektur, Design

Ausstellungsbesuche mit Praxisbezug in allen Halbjahren (z.B. Schirn, MMK, Städel)

Geburzyk

Theater

Das Fach Theater übernimmt die Aufgabe Fähigkeiten zu entwickeln, die in verschiedenen Lebensbereichen wichtig sind. Theaterspielen findet immer in einem engen Kontext von Beobachten, Wahrnehmen, Erinnern, Empfinden, Reflektieren und Kommunizieren statt. So werden kommunikative und soziale Kompetenzen wie Teamfähigkeit, Mitverantwortlichkeit für den Gruppenprozess, Solidarität mit Mitschülerinnen und Mitschülern als notwendige Voraussetzung für das Gelingen von Projektarbeit gestärkt. Die Schülerinnen und Schüler entwickeln dabei ihre körpersprachliche Ausdrucksfähigkeit sowohl im mündlichen bzw. schriftlichen Sprachgebrauch als auch im darstellenden Ausdruck weiter und lernen, dass Miteinander-Kommunizieren nicht nur über Worte erfolgt, sondern auch bestimmt wird durch den Tonfall, die Stimmstärke, das Sprechtempo, die Artikulation, durch eine bestimmte Körperhaltung und Mimik.Der 2-jährige Kurs verbindet praktische und theoretische Inhalte. Schwerpunkt ist die praktische Erprobung und Entwicklung von Ausdrucksfähigkeit, der Beobachtung und Wahrnehmung von Bewegung, Körpersprache, Stimme, Emotionen sowie das Erfahren von Körper, Raum und Zeit und die Reflexion von Wirkung. Damit die Gruppe spielfähig wird, stehen am Anfang kleine Spiele mit denen die Schülerinnen und Schüler lernen, sich gegenseitig zu vertrauen. Später werden verschiedene Spieltechniken vermittelt und geübt. Spielsituationen werden improvisiert, Szenen entwickelt und dramatische Textvorlagen be- und erarbeitet, präsentiert und ausgewertet. Dabei gewinnt die Auseinandersetzung mit Figuren und Rollen im Laufe des Unterrichts zunehmend an Bedeutung. Ziel soll eine Aufführung bzw. eine Werkstattpräsentation am Ende des 2-jährigen Kurses sein.Exkursionen geben Einblick in den Theaterbetrieb, seine Organisationsstruktur und die Berufe am Theater. Besuche von Theateraufführungen geben Impulse für das eigene szenische Handeln und schulen durch eine Vor- und Nachbereitung das kritische Sehen.

 

China – Land und Sprache

你要学汉语吗?
(Möchtest du Chinesisch lernen?)

China ist ein faszinierendes Land mit einer Geschichte von ca. 5000 Jahren und etwa 1/5 der Weltbevölkerung sowie einer besonderen Sprache.
In dem Kurs lernen wir China, seine Kultur und seine Sprache kennen.
Hochchinesisch wird von etwa 1,4 Milliarden Menschen gesprochen und bietet eine Tür in eine ganz andere Kultur. Wir lernen gleich am Anfang, Chinesisch zu sprechen und werden uns mit einfachen Gesprächen, der Aussprache und dem Hörverstehen beschäftigen. Am Ende des ersten Jahres wirst du dich jemandem vorstellen und über die Schule und deine Familie reden können.
Neben dem gesprochenen Chinesisch werden wir die Schriftzeichen kennenlernen. Als erste Hilfe benutzen wir eine Buchstabenumschrift (hànyǔ pīnyīn), um die Aussprache zu erleichtern, aber beim Schreiben lernen wir die ersten Schriftzeichen kennen. Das ist sicherlich spannend, da wir mit lediglich 26 Buchstaben (plus ein paar wenigen Sonderzeichen) auskommen müssen.
Wir werden uns auch mit China als Land mit seiner Kultur und langen Geschichte beschäftigen. Dabei werden wir auch das China von heute kennenlernen, seine Menschen, die Wirtschaft, das Essen, seine Feste usw.
Dieser Kurs ist auch eine ideale Vorbereitung auf eine mögliche Teilnahme an einem Schüleraustausch mit einer Mittelschule in Beijing, der für alle Schüler/innen in der 10. Klasse offen ist und jährlich stattfindet.
Der Kurs ist sicherlich für dich spannend, wenn du einen Blick in eine ganz andere Kultur werfen möchtest. Du solltest Freude an Sprachen mitbringen und auch bereit sein, Neues auszuprobieren. Vieles an Chinesisch ist ganz anders, als wir es gewohnt sind – aber es macht viel Spaß, das alles kennenzulernen.
Falls es genug Interessenten gibt, ist es auch möglich, eine 3. Stunde zu belegen, um deine Chinesischkenntnisse zu vertiefen. Der Kurs wird dann als 3. Fremdsprache bewertet. Teile diesen Wunsch bitte per E-Mail Herrn Brüggemann mit.

 

Informatik

Im Wahlunterricht der Klassen 9 und 10 lernen Schülerinnen und Schüler grundlegende Konzepte der Informatik kennen. Besondere Vorkenntnisse werden nicht vorausgesetzt.

Zu Beginn der 9. Klasse erfolgt ein spielerischer Einstieg die Programmierung mit Hilfe einer visuellen Programmierumgebung. Wir lernen, wie Programme aufgebaut sind, was Algorithmen sind und wie man mit Ein- und Ausgaben, Anweisungen, Variablen und Listen bei der Programmierung umgeht. Dabei entstehen schnell eigene Programme, sowie kleine Spiele oder animierte Filmchen, die man sogar mit seinen Freunden oder seiner Familie teilen kann.

Im zweiten Halbjahr bauen und programmieren wir Lego-Mindstorms-Roboter. Hierbei tauchen einige der informatischen Konzepte des ersten Halbjahres wieder auf und werden vertiefend eingesetzt. Die Lego-Roboter können durch den Einsatz verschiedener Sensoren auf ihre Umwelt reagieren und sind somit in der Lage, kleine spielerische Aufgaben im Klassenraum lösen.

In der 10. Klasse lernen wir das Programmieren mit einer textuellen Programmiersprache. Dabei werden verschiedene Grundelemente der Programmierung erlernt, wie zum Beispiel Kontrollstrukturen, Schleifen, sowie grafische Benutzeroberflächen erstellt.

Das zweite Halbjahr beschäftigt sich mit der sogenannten Automatentheorie. Hinter Getränke- oder Fahrkartenautomaten stecken informatische Konstrukte, die von uns analysiert werden. Mit Hilfe des Kara-Käfers werden wir auf spielerischer Art eigene Automaten erstellen, die uns dabei behilflich sind, verschiedene Probleme zu lösen.

Jahrgangsübergreifend werden Grundlagen der Hardware vermittelt. Diese sollen helfen zu verstehen, aus welchen Bauteilen ein Computer besteht und welche Funktionen diese haben.

 

Elektronik

Elektronik bestimmt seit vielen Jahren unser Leben. Ob im Handy, Computer oder Auto – überall messen, steuern und regeln intelligente elektronische Schaltungen und sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken.
Hauptdarsteller unter den elektronischen Bauteilen ist dabei der Transistor. In der neuesten Handygeneration haben mehrere Milliarden Transistoren in einem einzigen Prozessor Platz und erzielen so eine immer größere Rechenleistung.

Im Elektronikkurs untersuchen wir im ersten Jahr zunächst einfache Schaltungen, um die Funktionsweise eines Transistors und anderer Halbleiterelemente kennen zu lernen. Typische erste Anwendungen sind Berührungssensoren, Bewegungsmelder Lichtschran-ken, etc. Schaltungen werden von den teilnehmenden Schülerinnen und Schüler selbst aufgebaut, ausprobiert oder auch mit einem Programm am Computer simuliert.

Im zweiten Jahr des Kurses ist geplant, integrierte Schaltungen ( IC´s) genauer unter die Lupe zu nehmen. Diese kleinen schwarzen Alleskönner mit vielen Beinchen beherrschen das Aussehen jeder Hauptplatine im Computer. Durch welche schlauen Schaltungen sie das Rechnen und Speichern lernen, wird Inhalt dieses zweiten Teils sein.

Ein anderer wichtiger Zweig der Elektronik ist das Messen Steuern und Regeln, neben einigen Grundschaltungen sind neuere Anwendungen aus dem Bereich der programmierbaren Elektronik (Arduino, Raspberry Pi , o.ä.), wenn es zeitlich klappt, auf dem Programm.

Im Elektronikkurs wird auch viel handwerklich gearbeitet: In jedem Halbjahr werden Schaltungen gelötet und können anschließend als fertige Bastelarbeit mit nach Hause genommen werden (hier fallen eventuell kleinere Umkostenbeiträge an).

 

Digitale Helden

Werde ein digitaler Wöhler-Held!

Was sind digitale Helden?

Im Rahmen von WU wirst du in verschiedenen Themen rund ums digitale
Leben fit gemacht. Du wirst ausgebildet zu einem Mentor für andere
SchülerInnen, aber auch zum Ansprechpartner und Ratgeber für
LehrerInnen und Eltern der Wöhlerschule. Die neuen 5. Klasse begleitest
du bei Ihrem Start an der Wöhlerschule.

Das Internet mit all seinen Möglichkeiten bringt neben den Freiheiten auch Gefahren und Konflikte mit sich.

  • Wann ist ein Passwort ein sicheres Passwort?
  • Wie kann man Konflikten durch WhatsApp-Klassenchats vorbeugen? Wie kann ich entstehende Konflikte entschärfen?
  • Was passiert mit den Inhalten, die ich beispielsweise bei Facebook hochlade? Wo landen meine Daten? Wem gehören sie?
  • Darf ich von Fremden Bilder machen? Oder andere ungefragt von mir?

Du erhältst Antworten auf diese und viele weitere Fragen und wirst damit gleichzeitig Ansprech­partner und Mentor für andere, insbesondere für eine der neuen 5. Klassen. Dein Wissen gibst du
außerdem in KL-Stunden, im Rahmen von selbst gestalteten digitalen großen Pausen und auf Elternabenden weiter, die du selbst zu gestalten lernst. Durch Treffen mit verschiedenen Experten erweiterst du dein Wissen. Du wirst vernetzt mit anderen Helden von anderen Schulen, mit denen du dich austauschen und weiter lernen kannst. Mit diesem Netzwerk im Rücken und den anderen digitalen Wöhlerhelden im Team erhältst du das Rüstzeug, um Probleme, Konflikte und Ärger rund um die digitale Welt lösen zu können.

Geeignet für diesen Kurs bist du also, wenn du neben einem großen Interesse an der digitalen Welt und deren Eigenheiten die Bereitschaft hast, dein Wissen zu teilen, sensibel Konflikte zu lösen und anderen Menschen mit deinem Wissen zu helfen.

Mehr Infos zum Konzept der digitalen Helden findest du unter www.digitale-helden.de.

 

WU-Umwelttechnologie im Rahmen der Junior-Ingenieur-Akademie

der Deutsche Telekom Stiftung und der Stiftung Polytechnische Gesellschaft

Lehrer: John-Luke Ingleson, OStR. & Dr. Michael Weidenmüller, StR.

Solartankstelle und Elektromobilität

Wir suchen 16 kreative Schülerinnen und Schüler mit technischen und handwerklichen Interessen, die sich gerne in der Umwelttechnologie engagieren möchten.

Im Auftakthalbjahr befassen wir uns mit grundlegenden Umwelttechnologien aus den Bereichen der Solar/-, Wärme/- und Windenergie.

Moderne Techniken wie der 3D-Druck und CAD (Computer Aided Design) werden erlernt und angewendet.

Design und Design Thinking Ansätze werden zur nachhaltigen Produktgestaltung- und Entwicklung erarbeitet.

Wir entwickeln, planen und konstruieren Modelle von E-Mobilen und Energiespeichern. Eine Anwendung aus der Wärmetechnik können Stirlingmotoren sein.

Die Planung und der Aufbau einer großen Solartankstelle an der Wöhlerschule werden weiter verfolgt.

 Wir arbeiten mit mechanischen und elektrischen Bauteilen, Computern, Werkzeugen und Materialien aller Art. Dabei konstruieren, entwerfen, experimentieren und basteln wir.

 Wir werden unterstützt durch:

  • Stiftungen (Deutsche Telekom Stiftung, Stiftung Polytechnische Gesellschaft, Stiftung Deutsches Designmuseum u.a.)
  • Hochschulen (Frankfurt University of Applied Sciences, Hochschule für Gestaltung Offenbach)
  • mittlere und große Industrieunternehmen (Continental AG, Samson AG, Fraport AG, Mainova AG, Hans E. Winkelman GmbH, u.a.)

Unser Kurs ist unter der Woche 3-stündig geplant. Es finden Betriebsbesichtigungen und Schülerlabore statt, an denen vor Ort gearbeitet wird.

1.Halbjahr (Energietechniken und Elektromobilität)

Das 2-te und 3-te Halbjahr befindet sich z.Z. noch in der Planungsphase und soll mit weiteren interessanten Aspekten unterschiedlicher Fachwissenschaften beitragen.

2.-Halbjahr (Informatik in der Umwelttechnologie (z.B. Maker Projekte mit dem Arduino; Weiterführendes zum 3D-Druck; Messen, Steuern und Regeln))

3.-Halbjahr (Umwelttechnologie in der Chemie und Biologie)

4.-Halbjahr (ein verbindendes Projekt aus den Halbjahren wird abgeschlossen und präsentiert)