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Festschrift zum 150-jährigen Jubiläum

Festschrift 150 Jahre Wöhlerschule

Die Festschrift zum 150jährigen Jubiläum der Wöhlerschule ist da! Nach abgesagtem Jubiläumsfest endlich ein kleiner Grund zum Feiern! 100 Seiten voller spannender Beiträge zu Schule heute und früher, von SchülerInnen und LehrerInnen, von Eltern, PolitikerInnen und Ehemaligen.

Zwar in Vor-Corona-Zeiten konzipiert, zeichnet die Festschrift dennoch ein gültiges Bild unserer außerordentlichen Schule.

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Musikalische Nachwuchstalente

Liebe Eltern, liebe Schüler*innen, liebe Kolleg*innen, liebe Musikliebhaber*innen,
wenn Sie und Ihr das Konzertpodium vorletzte Woche vermisst haben/habt oder Ihnen und Euch in dieser Zeit „handgemachte“ Musik fehlt, dann werfen Sie/werft doch mal einen Blick auf unsere Musikhomepage (https://musik.woehlerschule.de) und genießen Sie/genießt knapp 6 Minuten virtuoser Kammermusik von zwei sehr vielversprechenden Nachwuchstalenten der Wöhlerschule. Mehr wird an dieser Stelle nicht verraten…
Wir hören uns!
Ihr und Euer KvK

Erinnerung an die Reichspogromnacht

Vor 82 Jahren wurde das Haus von dem Wöhlerschüler Dagobert Salomons geplündert.

Weißt Du warum?

Dagobert war ein jüdischer Junge, der wie Du unsere Schule besuchte. Als er 13 Jahre alt wurde, kam Hitler an die Macht. Ab diesem Zeitpunkt wurde die jüdische Bevölkerung Deutschlands Verfolgungen ausgesetzt. In der Nacht vom 9. auf 10. November 1938 wurden überall in Deutschland jüdische Geschäfte und Synagogen in Brand gesetzt. Tausende Juden wurden misshandelt, verhaftet oder getötet. Diese Nacht wird Reichspogromnacht genannt. Spätestens ab diesem Zeitpunkt wurde klar, dass das Verbleiben in Deutschland für die jüdischen Deutschen lebensgefährlich wurde.

Um uns daran zu erinnern, haben wir das Leben von Dagobert in unserer AG aufgearbeitet. Dagobert musste mit 16 Jahren unsere Schule verlassen. Zwei Jahre später musste er schließlich allein nach Kolumbien fliehen. Er wurde zum einzigen Verbliebenen seiner Familie.

Dank seiner Tochter Astrid Salomons und seinem Sohn Lorenzo Salomons, die uns viel erzählen konnten, haben wir eine Ausstellung über ihn und seine Familie erstellt. Mit dieser Ausstellung wollen wir darauf aufmerksam machen, dass Antisemitismus, Rassismus und Diskriminierung zu solchen schrecklichen Folgen führen können.

Wir freuen uns, wenn Du sie Dir anschaust. Sie befindet sich vor dem Lehrerzimmer. Wenn Du Fragen hast, oder einfach nur Rückmeldungen, sprich uns an!

Die Spurensuche AG (Frau Guillemarre, Herr Pabla, Frau Rudek, Anne P., Darya S., Hannes K., Isabell M., Maya N.)