Eva Kranenburg las aus ihrem Roman „Freunde“ im Rahmen des Literaturfestivals „Stadt Land Buch“

Vier Jugendliche versuchen gemeinsam in einer vom Krieg zerstörten Stadt zu überleben. Das verlangt ihnen einiges ab – nicht zuletzt das Ertragen von Erinnerungen an Unmenschliches, das sie erleiden mussten.

Eva Kranenburg stellte dem gesamten 10. Jahrgang im Rahmen des Literaturfestivals „Stadt Land Buch“, veranstaltet vom Jungen Literaturhaus Frankfurt, die zutiefst menschliche Seite ihrer Figuren vor: ihren Umgang mit dem Schrecklichen, ihre starke Freundschaft, ihre Sehnsüchte und ihre große Liebe.

Im Gespräch mit der Moderatorin und dem Moderator der Lesung, Mia und Mika, betonte die Autorin und Psychotherapeutin besonders, welche große Kraft von Liebe und Freundschaft bei der Bewältigung von schrecklichen Erlebnissen ausgeht. Über die eigenen Probleme mit vertrauten Personen zu sprechen, helfe sehr dabei, Schlimmes zu verarbeiten und mit Problemen umzugehen.

Durchgängig blieb Frau Kranenburg mit ihren Zuhörenden im Kontakt: Die Schülerinnen und Schüler konnten über das zukünftige Cover der Taschenbuchausgabe abstimmen und mitentscheiden, welche Textstelle als Nächstes vorgelesen wird.

Auf Nachfrage erzählte die Autorin offen über ihre eigenen Erfahrungen mit der Liebe in ihrer Schulzeit und auch, dass sich die Geschichte von Ren, Tarek, Nata und Tuk erst im Laufe des Schreibprozesses entwickelt und sie zu Beginn selbst das Ende noch nicht gekannt habe. Dieses Ende kennenzulernen, lohnt sich jedoch auf jeden Fall, da sind sich alle einig, die den Roman bereits gelesen haben.

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