„Ich wünsche mir, dass es keine Diskriminierung mehr gibt“, „Krieg ist nie eine Lösung“, „Keiner dürfte wegen seiner Religion verfolgt werden“…

Auf kleinen Karten haben Schülerinnen und Schüler verschiedener Klassen im Geschichtsunterricht solche Wünsche und Botschaften geschrieben, sie dann an – ökologisch abbaubaren – Luftballons festgemacht und in die Luft geschickt.

 

Der Anlass dafür war das 25. Jubiläum unseres Gedenkgartens. Nach dem Prinzip des Peer-To-Peer Learnings sind die beiden Geschichts-LK-Schülerinnen und Schüler der 12. Klassen in den Geschichtsunterricht der Mittelstufe gegangen und haben erklärt, warum der Gedenkgarten ein wichtiger Teil unserer Schulgeschichte ist. Interaktiv, auf Augenhöhe, ergab sich eine spannende Geschichtsstunde für alle Beteiligten: Gemeinsam ergründeten die Schülerinnen und Schüler das Schicksal des ehemaligen Wöhlerschülers Friedrich Schafranek* und tauschten sich darüber aus, wie Jüdinnen und Juden während des Nationalsozialismus diskriminiert wurden und wie man heute gegen Diskriminierungen jeder Art vorgehen kann.

In der vierten Stunde hieß es dann „Los die Leinen!“ und unsere Luftballons stiegen mit all den guten Wünschen in die Lüfte – einige flogen weit über die Stadtgrenzen hinaus.

Wir wünschen uns als Schulgemeinde, dass unsere Botschaften gehört werden.

 

Paul Alke und Dorothée Guillemarre für die Spurensuche-AG

 

*Wer mehr darüber erfahren möchte, hört einfach den „Spurensuche“-Podcast auf Spotify 😉

 

P.S.: Die für diesen Text Verantwortlichen protestieren gegen das Verbot der Nutzung von Genderzeichen per Anweisung durch das hessische Kultusministerium (Minister Armin Schwarz, CDU) und sehen in derlei Sprachverboten einen unzumutbaren Eingriff in die redaktionelle Freiheit der Urheberinnen und Urheber.

 

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